Montag, 20. Dezember 2010

Hunde in den Medien

Der niederländische Fernsehsender ZEMBLA sendete am 11. Dezember 2010 eine Dokumentation mit dem Titel Ende des Rassehundes (Original: "Einde van de rashond").

Mit dieser Dokumentation klärte der niederländische Sender umfassende über Missstände in der Hundezucht auf. Der niederländische Zuchtverband hat sofort reagiert und will sich für eine Wende in der Zucht einsetzen. Der englische Sender BBC brachte 2008 eine umfassende Dokumentation über Qualzuchten und löste dadurch in England eine Wende in der Zucht aus.

Dokumentation "Einde van de rashond" ZEMBLA


Weitere Info über die Reportage der BBC


2010 brachten in Deutschland die Sendungen Stern-TV (RTL) und markt (WDR) Beiträge über Qualzucht und Hundehandel.

Niederlande und England zeigen, dass es notwendig ist, sehr umfassend über das Thema zu berichten, damit sich etwas bewegt.

Viele Fernsehsender scheinen in Deutschland an investigativen Journalismus wenig interessiert, wenn es um den Hund geht.

Selbstverständlich sind Hunde aber im Fernsehen immer willkommen, wenn sie Quote bringen. Deutschlands beliebteste Hunderassen werden in einer Chartshow präsentiert, kleine Verhaltensprobleme bekommt Martin Rütter blitzschnell in den Griff und Krankheiten behandelt der Tierarzt Dr. Wolf.

Alles Sendungen, die leicht verständlich sind, Quote bringen und vor allen Dingen keine Probleme aufdecken und deshalb auch keine Probleme machen.

Mit Blick auf den großen Zuchtverband VDH in Deutschland, erahnen die Medien wahrscheinlich, wie problematisch eine kritische Berichterstattung über Zucht sein kann. Der VDH ist ein sehr großer Verband. Wer will sich schon mit Goliath anlegen, wenn er nicht gerade David heißt?

Auch nach der Ausstrahlung der BBC kritisierte der britische Zuchtverband die Sendung und beschwerte sich bei der britischen Medienaufsichtsbehörde über den Inhalt. Die Reaktion der Bevölkerung, brach aber letztendlich den Widerstand des Zuchtverbandes und führte zu einer Wende in der Hundezucht in England.

Ob ein vergleichbares Projekt auch in Deutschland erfolgreich sein wird? Erfolg wird auch bei den öffentlich rechtlichen Medien zunehmen an Quote gemessen. Die Sender werden wahrscheinlich erst einmal Testen, wie positiv die Reaktionen der Zuschauer auf kleine Beiträge zum Thema sind.

Reaktion ist der Schlüssel zur Sendezeit! Reaktionen in Form von Mails, Briefen oder Internetbeiträgen. Erst wenn die Reaktionen stärker sind, als der Einfluss derer, die dieses Thema nicht in den Medien sehen wollen, werden die "Meinungsschaffenden" reagieren.

Vergleichen Sie auch:

Petwatch Blog: http://petwatch.blogspot.com/2010/12/ende-des-rassehundes.html


Als ich diesen Beitrag schrieb, hörte ich, dass die Rheinische Post in Mönchengladbach zur Wahl des schönsten Hundes aufgerufen hat.

Hier eine Betrachtung zu dieser Hundewahl

RP Mönchengladbach wählt den schönsten Hund

Die Rheinische Post ruft zur Wahl des schönsten Hundes aus Mönchengladbach auf.

Fragen wir hundert Hundehalter, welcher Hund der schönste sei, werden wir hundert Zettel mit der Aufschrift "Meiner" bekommen.

Die alleinige Zucht auf Aussehen bringt uns ja immer mehr kranke Hunde, die Qualen leiden und häufig sehr früh sterben müssen.

Aussehen alleine ist nicht wichtig!

Das werden wahrscheinlich auch die Verantwortlichen der Rheinischen Post wissen! Deshalb soll auch über lustige Angewohnheiten des Hundes berichtet werden.

Vergleichbar ist das mit der Miss Wahl, wo immer auch ein Interview mit der Miss geführt wird. Im Interview erzählt sie uns etwas über Erdbeeren, ihre Lieblingsschuhe und über den Weltfrieden. Werden wir aus der Rheinischen Post demnächst auch erfahren, ob der schönste Hund aus Mönchengladbach Pansen mag? Kann er vielleicht sogar seine Leine holen, wenn sein Besitzer den Befehl "KOS" gibt?

Auf dem Jahrmarkt der kynologischen Eitelkeiten wird meine Stimme der "Under Dog" bekommen. Under Dogs sind für mich beispielsweise die Hunde, dessen Schönheit für uns nicht mehr sichtbar ist, weil sie von Politik und Medien künstlich zu Bestien gemacht wurden. Was wäre das für eine Überraschung, wenn der schönst Hund in Mönchengladbach zu den Kampfhunden gehören würde!

Es ist positiv, dass es beim Wettbewerb der Rheinischen Post, um das schönste Foto von einem Hund geht!

Hier kann das Aussehen des Hundes in den Hintergrund rücken.

Ein Foto kann auch Lebensfreude ausdrücken, die Partnerschaft zum Menschen und andere positiven Aspekte der Hundehaltung.

Wir können also wirklich gespannt sein, nach welchen Kriterien die Rheinische Post den Gewinner auswählt.

Montag, 13. Dezember 2010

Silvester - Angst unserer Hunde

Auf der Seite der PetGroup hat Dr. Udo Gansloßer eine sehr gute Abhandlung über die Angst unserer Hunde vor Silvesterfeuerwerk geschrieben.

Er erklärt in diesem Artikel:

Weshalb Medikamente das Problem nicht unbedingt lösen
Weshalb eine Desensibilisierung über Geräusche von CD nicht immer erfolgreich ist
Weshalb Ignorieren der Angst des Hundes nicht pauschla das beste Verhalten ist
Weshalb Hunde im Alter plötzlich Angst entwickeln können

Lesen Sie hier: Silvester - Geräuschangst bei Hunden (von Dr. Udo Gansloßer)

15 Prozent - Erhöhung der Hundesteuer in MG

Mönchengladbach plant eine Erhöhung der Hundesteuer um 15 Prozent.

Dies soll 200.000 Euro mehr in die Stadtkasse bringen.

Für einen Hund zahlen Hundehalter in MG dann 138 EURO.
Für zwei Hunde 165 EURO
Für drei Hunde 207 EURO

pro Hund

(Alle Angaben ohne Gewähr)

Quelle: rp Online

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Fressnapf vergibt den 3. Platz für die hundefreundlichste Stadt an Mönchengladbach

Kunden des Unternehmens Fressnapf wählten Mönchengladbach zu einer der hundefreundlichsten Städte in Deutschland. Nach München (Platz 1) und Hamburg (Platz 2) wurde Mönchengladbach auf Platz 3 gewählt.

Es wurden nur 40 Städte mit über 200.000 Einwohnern bewertet, da Fressnapf in den Großstädten die größten Probleme für Hundehalter sieht.

Das Unternehmen möchte natürlich möglichst viele Hundehalter in die Städte bekommen. Die Diskussionen über hohe Hundesteuern, Leinenpflicht und schlechte Lebensbedingungen für Hunde in den Städten steigert aber nicht die Zahl der Fressnapfkunden.

Im Rahmen einer Foren-Diskussion erklärte Fressnapf, dass es nicht um den Verdienst der Stadt selbst geht, sondern um das, was Hundefreunde aus der Stadt machen.

So wurden die Freilaufflächen in Dortmund beispielsweise nicht von der Stadt, sondern von einem privaten Tierschutzverein geschaffen und finanziert. Die Initiative für die Freilaufflächen in Mönchengladbach ging von der Hundelobby MG aus, einer Interessensgemeinschaft der Hundehalter in MG.

Neben der Abstimmung der Teilnehmer bewertete das Team von Fressnapf auch die "harten" Fakten, wie Höhe der Hundesteuer, Anzahl von Einrichtungen für Hunde etc.

Nach Angaben der Rheinischen Post Mönchengladbach punktete Mönchengladbach durch die kostenlose Beförderung von Hunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln und durch die 17 Freilaufflächen.

Das Fressnapf-Team hat scheinbar nicht mitbekommen, wie konsequent Behörden in Mönchengladbach auch Hundehalter verfolgen, dessen Tiere außerhalb der ausgewiesenen Flächen, ohne Leine laufen. Die Größe, Lage und Gestaltung der vorhandenen Hundewiesen, war scheinbar auch kein wichtiges Kriterium für das Fressnapf-Team. Die wieder neu entfachte Diskussion innerhalb der Bevölkerung, um diese kleinen Flächen wird auch ignoriert. Die angekündigte Erhöhung der Hundesteuer, aber auch die Hundezählung, die illegale Hunde in Mönchengladbach aufspüren soll, ist dem Expertenteam des Fressnapfs scheinbar nicht so wichtig.

Hat Mönchengladbach wirklich den Platz 3 verdient?

Es ist schon erstaunlich, wie sehr auf eine Werbeaktion eines Unternehmens reagiert wird und wie wenig Menschen die Aussagen von Kynologen beachten.

Achim Schütz (Fressnapfs Unternehmenssprecher) erklärt:
Unser Anliegen ist es, Deutschlands Städte und Gemeinden zu ermuntern, inmitten von Straßen und Plätzen eine Hundehaltung zu ermöglichen, die die Bezeichnung artgerecht und lebenswert verdient.

Dies ist positiv, wenn die Bewertung dann auch mit Sorgfalt durchgeführt wird. Dazu gehört es, erst einmal klar zu sagen, was artgerecht in Bezug auf Auslaufmöglichkeiten bedeutet.

Nach Aussage der Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. braucht ein Hund mindestens eine Stunde Auslauf ohne Leine am Tag.
Als artgemäß sei ein Auslauf anzusehen, wenn der Hund freilaufend Tempo und Richtung seiner Bewegung bestimmen und die Umgebung erkunden könne.,
sagt die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.

Quelle: http://212.87.35.103/focus/pages/FText2.cfm?focus_id=27&text_select=149&farbe=ts


Frau Dr. Dorit Feddersen-Petersen spricht von zwei bis drei Stunden und unterstreicht, dass dies stark vom Hundeindividuum abhängt.

Erst wenn eine Stadt den Hundehaltern viele Möglichkeiten bietet, diese Kriterien der artgerechten Haltung zu erfüllen, sollte eine Stadt als hundefreundliche Stadt bezeichnet werden. Die Höhe der Hundesteuer oder die Anzahl der Einrichtungen für Hunde in einer Stadt sind aus kynologischer Sicht nicht wichtig.

Für Mönchengladbach wünsche ich mir die Möglichkeit einer Leinenbefreiung, wie sie in Hamburg möglich ist. Nach Paragraph 9 des Hundegesetzes (Hamburg) ist eine Befreiung möglich, wenn durch eine Prüfung nachgewiesen wird, dass man seinen Hund unter Kontrolle hat und keine Gefahr von ihm ausgeht. Eine alte fast gelähmte Dackeldame würde dann problemlos ohne Leine "laufen" dürfen.

Darüber hinaus könnte Mönchengladbach mit einem Konzept, wie das in Österreich durchgeführte http://www.platzfuerhunde.at/ sehr vielen Hunden einen artgerechten Freilauf ermöglichen. Das Konfliktpotential wäre hier auch geringer, als bei den häufig zentral gelegenen kleinen Hundewiesen.

Abschließend möchte ich mit den Worten von Günther Bloch sagen:

Ein Hund hat sich draußen zu benehmen und dann soll er auch ohne Leine laufen dürfen.

So einfach sollte es sein aber auch nicht einfacher!

Weitere Quellen:

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-12/18762268-pressemitteilung-ddp-direct-goldener-fressnapf-2010-geht-an-muenchen-mit-bildern-015.htm


http://www.rp-online.de/niederrheinsued/moenchengladbach/nachrichten/Platz-drei-bei-Hundefreundlichkeit_aid_939505.html

Freitag, 3. Dezember 2010

Giftköder in Mönchengladbach Menrath - Wickrath

Auf der Internetseit giftkoeder-alarm.de wird vor Giftködern in einem Waldstück zwischen Menrath und Wickrath gewarnt.

Zwei Hunde sind bereits verstorben, ein weiterer schwebt noch in Lebensgefahr.

Montag, 29. November 2010

24.11.2010 Hund verletzt Kleinkind

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht werden.



Beachten Sie bitte auch den Beitrag:

Hunde können beißen




Am 24.11.10 wurde ein zweijähriges Kind in Rostock vom Schäferhund der Familie schwer verletzt. Das Kind ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Der Angriff wurde ausgelöst, als die Oma des Jungen mit dem Kind auf dem Arm im Garten ausrutschte und stürzte.

Quelle: Süddeutsche Zeitung online

Dienstag, 23. November 2010

Montag, 22. November 2010

Mensch und Hund in unserer Gesellschaft

Die Hundetrainerin Nadin Matthews hat in Ihrem lesenswerten Artikel "Liebe ist bedingungslos, Beziehung nicht." Mensch und Hund in unserer Gesellschaft betrachtet.

Wir haben den lesenswerten Artikel auf unsere Webseite gestellt:

https://sites.google.com/site/hundmoenchengladbach/home/der-hund-in-unserer-gesellschaft

Donnerstag, 18. November 2010

18.11.10 Giftköder in Schwalmtal und Grevenbroich

Die Seite Giftkoeder-Alarm.de meldet:

Schwalmtal

Ein Unbekannter warf in Schwalmtal einen Rattengiftköder in einen einen privaten Garten. Die Eigentümer des Grundstücks haben Anzeige erstattet.

Grevenbroich
Dem Fachbereich Öffentliche Ordnung der Stadt Grevenbroich liegt eine Meldung vor, wonach auf einem Feld am Wirtschaftsweg unterhalb der L 116 (Gustorfer Höhe) in Höhe der Ortslage Gustorf Giftköder ausgelegt worden seien.

Quelle: Giftkoeder-Alarm.de

Mittwoch, 17. November 2010

WDR Fernsehen bringt am 22.11.10 einen Beitrag über Hundezucht

Wie ich heute von Christoph Jung erfahren habe, bringt der WDR am 22.11.10 um 21:00 Uhr in der Sendung "markt" einen Beitrag über Hundezucht.

Donnerstag, 4. November 2010

Stern TV - Erbkrankheiten bei Rassehunden

Am 03.11.10 sendete Stern-TV einen Beitrag über Erbkrankheiten bei Rassehunde.

Informationen zur Sendung sind hier zusammengefasst:

http://www.stern.de/tv/sterntv/reine-rasse-und-doch-verkrueppelt-das-geschaeft-mit-kranken-hunden-1618824.html

In England hat eine Reportage über Qualzuchten der BBC eine positive Wende in der Hundezucht ausgelöst. In Deutschland waren die Medien bisher immer noch sehr zurückhaltend oder wurden zurückgehalten, was das Thema betrifft.

Stern-TV machte einen guten Anfang und es ist wirklich zu hoffen, daß das Thema Zucht nun häufiger von den Medien aufgegriffen wird.

Der Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) fordert seine Mitglieder auf, nicht mit erbkranken Hunden zu züchten. Allerdings verbietet er eine solche Zucht auch nicht und verzichtet weitgehend auf wirksame Kontrollen. Eine offizielle Datensammlung über Erbkrankheiten existiert beim VDH nicht. Es drängt sich da die Frage auf, wie der VDH wirkungsvoll die Zucht mit erbkranken Hunden verhindern will.

Christioph Jung hat in seinem Blog sofort nach der Sendung das Thema aufgegriffen:

http://petwatch.blogspot.com/2010/11/zucht-mit-erbkranken-hunden.html

Lesen Sie auch das Interview mit Christoph Jung auf hund-mönchengladbach.de:

http://hund-moenchengladbach.blogspot.com/2010/09/interview-mit-dem-biologen-christoph.html

Dienstag, 26. Oktober 2010

Tierheim sucht Futterspielzeuge

Das Tierheim Mönchengladbach will zukünftig die tägliche Fütterung nutzen, um den Tierheimhunden mehr Abwechslung zu bieten.

Den Hunden soll bei der Fütterung immer wieder neue Reize geboten werden, was nachweislich für die körperliche und geistige Gesundheit förderlich ist.

Nicht nur was gefüttert wird, soll sehr abwechslungsreich sein, sondern auch wie gefüttert wird. Neben Futterverstecken, wird der Einsatz von Futterspielzeugen dabei eine große Rolle spielen.

Das Tierheim Mönchengladbach sucht noch geeignete Futterspielzeuge.

Die Wunschliste des Tierheims:

(Vorzugsweise die sehr stabilen Produkte der Firma Kong)


Black Kong / King Kong in den Größen XL und XXL (besonders stabil)


Original red Kong in den Größen L und XL


Ferkelbälle


Futterdummy (groß und klein)


Futterspielzeugspenden können in die Spendenkörbe des Tierheims geworfen werden oder im Tierheim persönlich abgegeben werden.

Geldspenden für Futterspielzeuge sind gegen Spendenquittung möglich.

Wenden Sie sich bitte mit Ihrer Spende oder bei Fragen direkt an das Tierheim Mönchengladbach e. V.


Verantwortlich für diesen Aufruf ist das Tierheim Mönchengladbach!

24.10.10 Hundebiss nach Streit mit Unbekannten

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.



Beachten Sie bitte auch den Beitrag:

Hunde können beißen




Am 24.10.10 wurde ein Mann von einem Hund in Berlin-Neuköln angegriffen und verletzt.

Die Medien berichten, dass der Hundehalter im Vorfeld mit dem Opfer in einen Streit geriet.

Dubios wird die Geschichte dadurch, dass der Zeuge des Unglücks und Mieter der Wohnung, wo der Zwischenfall passierte, den Hundehalter nicht kannte. Wieso war eine fremde Person mit einem Hund in seiner Anwesendheit in seiner Wohnung?

Der verletzte Bekannte des Wohnungsmieters ist nicht ansprechbar. Deshalb konnte nicht geklärt werden, wie es zum Streit und Angriff des Hundes gekommen ist.


Quelle:

AHO

Freitag, 22. Oktober 2010

Aus einem Dackel einen Schäferhund machen

Die Rheinische Post (MG) berichtete am 21.10.10 über einen Hundehalter aus Mönchengladbach, der seine 16-jährige Dackelhündin nicht an die Leine legen will.

Der Dackel bewegt sich kaum noch und wird vom Halter sogar zur Wiese getragen, wo sie sich dann lösen kann.

Weil der Hund gesundheitliche Probleme mit den Hinterläufen und der Wirbelsäule hat, soll er laut Tierarzt nicht mehr angeleint werden.

Damit kommt der Hundehalter aber in Konflikt mit der in Mönchengladbach bestehenden generellen Anleinpflicht für Hunde, die in ihrer aktuellen Form keine Ausnahmeregelungen erlaubt.


Sieben Bußgeldbescheide hat der Halter der Dackeldame bereits bekommen, weil sein Hund fast regungslos ohne Leine auf einer Wiese gesessen hat.

In Mönchengladbach ahndet der Kommunale Ordnungs- und Servicedienst (KOS) solche Ordnungswidrigkeiten.

Der KOS wurde im Jahre 2007 gegründet, um das Leben, Einkaufen und Arbeiten in Mönchengladbach sicherer und attraktiver zu machen.

Die Fahndung nach einer unangeleinten alten Dackeldamen erhöht aber weder die Sicherheit, noch die Attraktivität der Stadt!


Weshalb muss der KOS gerade hier so massiv durchgreifen?

Der Mönchengladbacher Ordnungsdienst hat genug Arbeit mit der Bekämpfung von Umweltverschmutzung oder Vandalismus! Ein unangeleinter Dackel sollte da im Grunde genommen Nebensache sein.

Die Stadt Mönchengladbach erklärte, als die Rheinische Post nach einer möglichen Befreiung von der Anleinpflicht fragte:

Selbst wenn wir wollten, könnten wir das nicht tun. Dies lässt die Rechtslage nicht zu.

Diese Aussage erweckt fast den Eindruck, die Stadt leide unter den engen juristischen Fesseln.
Die Formulierung mit den anfänglichen Worten: "Selbst wenn wir wollten...", läßt aber dann wieder am Willen der Stadt zweifeln.

Mönchengladbach sollte unbedingt juristisch prüfen, ob zukünftig in einem solchen Fall eine Ausnahmegenehmigungen erteilt werden kann.

Selbstverständlich muß die Stadt sich an bestehende Gesetze halten.
Aber wie frei ist die Stadt in der Entscheidung, ob es zu einer Geldbuße oder zu einer mündlichen Verwarnung kommt, wenn eine Ordnungswidrigkeit begangen wird? Wie sinnvoll wird diese Freiheit in der Praxis umgesetzt?

Da der betroffene Hundehalter nun, laut Urteil des Amtsgerichts Mönchengladbach, eine Geldstrafe von ca. 700 Euro zahlen muss, drängt sich auch die Frage auf, ob er die Dackeldame nicht einfach an eine dünnen Kordel hätte binden sollen. Ordnungshüter hätten dann keinen Grund, aus dieser Mücke einen Elefanten zu machen - oder besser - aus der alten Dackeldame einen wilden Schäferhund!

Quellen:

Artikel der Rheinischen Post online: Leinenstreit um greisen Dackel


Webseite der Stadt Mönchengladbach über den KOS

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Petition "Verbot des gewerbsmäßigen Handels mit Hundewelpen"

Sie haben nun die Möglichkeit eine Petition "Verbot des gewerbsmäßigen Handels mit Hundewelpen" online zu unterschreiben.

Hier geht es zur Petition


Wer sich schnell über die Problemtaik informieren will kann im Petwatch Blog einiges zum Thema erfahren:


Aktion gegen den Hundehandel

3 Trümpfe für unsere Hunde


Der Handel mit Nothunden

Zulässige höhere Steuer für Rottweiler

Am Dienstag den 19.10.10 hat das Oberverwaltungsgericht Münster eine erhöhte Hundesteuer für Rottweiler als zulässig erklärt.

Quelle: Allgemeine Zeitung

19.10.10 Hund tötet Frau in Thüringen

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.



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Hunde können beißen




Am 19.10.10 wurde eine 56-jährige Frau in Thüringen vom Hund der Familie getötet.

Bei dem Hund handelte es sich um einen Schäferhund-Rottweiler Mix.

Genauere Angaben liegen nicht vor!

Der Hund wurde eingeschläfert!

Quelle: süddeutsche.de

18.10.10 Hund biss 88-jährigen Mann

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.



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Hunde können beißen




In Kassel wurde am 18.10.10 ein 88-jähriger Mann von einem Terrier in die Hand gebissen. Die Verletzungen an der Hand wird die Bewegungsfähigkeit der Hand eingeschränkt bleiben.

Der Auslöser des Unfalls ist aus der Pressemeldung nicht erkennbar.

Quelle: HNA.de

Montag, 11. Oktober 2010

10.10.10 Staff-Mix verletzt Jungen

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.



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Hunde können beißen




In Brüel (Thüringen) wurde am 10.10.10 ein siebenjähriger Junge von einem Staffordshire-Mix ins Gesicht gebissen.

Die Mutter des Jungen sagte aus, dass das Kind mit dem Tier nur kurze Zeit alleine in der Küche war und der Junge dem Hund Futter geben wollte.

Die Wunde wurde im Krankenhaus genäht.

Der Vater des Jungen, der auch das Erziehungsrecht hat, erstattete Anzeige gegen die Mutter und den Besitzer des Hundes.

Quelle: Schweriner Volkszeitung

08.10.10 American Staffordshire Mix beißt Frau

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.



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Hunde können beißen




In Neustadt (Coburg) ist am 08.10.10 ein American Staffordshire Mix unter einen Zaun durchgekrochen und hat einen Jack Russel Terrier angegriffen. Dieser wurde schwer verletzt!

Der Halterin des Jack Russel Terriers wurde mehrfach in die Hand gebissen, als sie versuchte ihren Hund zu schützen.

Quelle: NP Coburg

Mittwoch, 6. Oktober 2010

25.10.10 kostenloses Seminar Clickertraining für Hunde

Diese Ankündigung soll dem Hundehalter die Möglichkeit geben, eine weitere Informationsquelle zu nutzen. Einseitige Darstellungen, oberflächliche Betrachtungen und Pauschalisierungen sollten immer kritisch betrachtet und wissenschaftlich hinterfragt werden.

Die Hundelobby Mönchengladbach gibt ein kostenloses Seminar über Clickertraining für Hunde!
Anmeldung bis zum 15.10.10 ist erforderlich!

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Ankündigung: Clickertraining für Hunde

Richten Sie bitte alle Fragen und ihre Anmeldung an den Veranstalter!
Verantwortlich für dieses Angebot ist die Hundelobby Mönchengladbach.
Alle Angaben ohne Gewähr!

Vorträge D.O.G.S. Mönchengladbach im Oktober 2010

Diese Ankündigung soll dem Hundehalter die Möglichkeit geben, eine weitere Informationsquelle zu nutzen. Einseitige Darstellungen, oberflächliche Betrachtungen und Pauschalisierungen sollten immer kritisch betrachtet und wissenschaftlich hinterfragt werden.


D.O.G.S. Mönchengladbach bietet folgende Vorträge an:

22.10.10
Alltag mit Hund
Beginn 18:00 Uhr Teilnahmegebühr 19€/Person

29.10.10
Jagdverhalten
Beginn 18:00 Uhr Teilnahmegebühr 19€/Person

Stammtisch bei D.O.G.S Mönchengladbach am 21.10.10
Anmeldung und weiter Informationen zum Stammtisch unter d-schramm@ruetters-dogs.de

Nebenbei:
Daniela sucht noch eine geeignete Trainingshalle oder ein überdachtes Gelände in Mönchengladbach. Gewünscht sind ca. 1000 qm, die gerne auch nur stundenweise oder nur am Wochenende zu mieten sind. Vorschläge, ob Reithalle oder Lagerhalle an: d-schramm@ruetters-dogs.de


Alle Angaben ohne Gewähr! Verantwortlich für diese Angebote ist der Verantalter. Richten Sie bitte alle Fragen und Ihre Anmeldung direkt an den Veranstalter: D.O.G.S. Mönchengladbach

Mobil: 0162-6919684
d-schramm@ruetters-dogs.de

Freitag, 24. September 2010

21.09.10 Hund beißt Kind - Halterin war betrunken

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.


Beachten Sie bitte auch den Beitrag:

Hunde können beißen




Am 21.09.10 wurde in Markdorf am Bodensee ein 8-jähriger Junge von einem nicht angeleinten Hund gebissen. Die Hundehalterin war betrunken und wurde als sehr aggressiv beschrieben. Die Halterin hat den Tatort noch vor dem Eintreffen der Polizei verlassen. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.

Quelle: Südkurier

Donnerstag, 23. September 2010

Zwang in der Hundeerziehung - Ein Vortrag mit Thomas Baumann

Mit einer fast meditativen Ruhe zwingt Thomas Baumann einen aggressiven Hund ins erwünschte Verhalten.

Baumann arbeitet mit Hunden, die teilweise von ihren Besitzern schon aufgegeben wurden. Da sind auch Hunde bei, die Menschen bereits schwer verletzt haben.

Moderne Strömungen in der Hundeerziehung fordern gerade bei diesen Hunden pauschal, einen vollständigen Verzicht auf Zwang und lehnen körperliches Bedrängen genau so ab, wie den Einsatz von Halti, Leinenruck oder Wassersprüher. Viele der Kunden von Baumann wurden bereits durch diese modernen Hundeschulen geschickt und nach langem Experimentieren lautet der Ratschlag nicht selten: "Ihren Hund sollten Sie besser einschläfern!".

Thomas Baumann ist kein harter! Er sieht Zwang nicht als einziges vernünftiges Mittel an. Er lehnt die extremen Strömungen vollkommen ab. Die extremen Wattebauschwerfer, genau so, wie die extremen Brutaloerzieher.

Einige Menschen, sind deshalb verwirrt, wenn sie Baumann sehen und hören, denn er passt nicht in eine Schubladen. Er ist kein Harter und kein Weicher! Er ist einfach nur Hundetrainer, der Hunde liebt und deshalb auch auf Zwang nicht verzichten will.

Am 21.09.10 hielt Baumann in Düsseldorf einen Vortrag über Zwang in der Hundeerziehung. Er sprach sehr mutig, ehrlich und offen über dieses brisante Thema.

Dies führte auch dazu, dass bei einigen Zuschauern die Emotionen überkochten. Über Videos zeigte Baumann wie auf das massive Fehlverhalten eines Hundes mit Leinenruck oder Wasserspritzen reagiert wird. Auf mich wirkte dieses Vorgehen zu keinem Zeitpunkt, wie ein brutales unkontrolliertes Einwirken, sondern wie ein präziser, sehr gut durchdachter auf den Hund individuell abgestimmter Einsatz von Zwang!

Baumann ist sehr ruhig und konzentriert bei seiner Arbeit! Er kann immer genau erklären, weshalb und wie er Zwang einsetzt. Brüllen, Wutausbrüche und unkontrollierte Gewalt war nie zu sehen und wird von Thomas Baumann auch deutlich abgelehnt. Hunde werden von ihm nach erforderlicher Maßregelung auch immer wieder sozial aufgefangen. Loben und Streicheln ist fester Bestandteil seiner Arbeit mit Hunden.

Einige Zuhörer schienen trotzdem nicht bereit, sich mit Zwang in der Hundeerziehung sachlich auseinanderzusetzen. Besonders das Einwirken mit der Leine wurde kritisiert. Vielleicht ist der Leinenruck schon zu einem Pseudonym für grobe Brutalität in der Hundeerziehung geworden! Keiner der
Kritiker fragt sich, ob beim richtigen Einwirken mit der Leine (nach unten aus dem Handgelenk) es tatsächlich für den Hund schädlich sein kann. Leinenruck wird pauschal abgelehnt ohne einzuräumen, dass vielleicht nur das falsche Anwenden dieser Technik abzulehnen ist. Einige Zuhörer überhörten auch, dass die vorgestellten Hunde schon Menschen verletzt haben und bereits ihre Chance in zahlreichen Hundeschulen bekommen haben, die zwanglos arbeiten.

Wer es schaffte den emotionalen Vorhang zur Seite zu schieben, der hat an diesem Abend sehr viel über Zwang als mögliches Mittel - nein - als notwendiger Bestandteil in der Hundeerziehung erfahren.

Baumann beleuchtete die Methoden der Verhaltenssteuerung und nannte dabei Motivation, Ablenkung, Ignorieren und Zwang. Grundsätzlich verteufelte er keine dieser Möglichkeiten, sprach sich aber auch für das mögliche Ausüben von Zwang aus, wenn die anderen Möglichkeiten keinen Erfolg bringen können.

Er zeigte mit vielen Videobeispielen, wie Zwang der Situation und dem Hund entsprechend angewendet werden kann. Hier warnte er auch immer wieder vor den Gefahren durch die falsche Anwendung von Zwang.

Videos über seine Arbeit mit Kunden machten schnell klar, wie genau und intensiv am richtigen Einwirken gearbeitet werden muss. Immer wieder mahnte und demonstrierte er auch, dass der Hund nach dem Einwirken
emotional wieder aufgefangen werden muss. Dies unterscheidet ihn sehr deutlich von Kollegen, die Annäherungsversuche des Hundes bewusst ignorieren und den Konflikt nicht wieder auflösen.

Teil des Vortrags war auch ein Videoausschnitt aus dem Tierheim Mönchengladbach, der viele im Saal sehr beeindruckt hat. Thomas Baumann demonstrierte, wie durch festigen des Führungsanspruchs über Zwangseinwirkung, ein Hund ruhig an einen anderen Hund vorbeigeführt werden konnte. Eine Situation, bei der der Hund sonst immer außer Kontrolle geriet und sogar den Hundeführer angegriffen hat.

Gefährlich kann es werden, wenn Besucher dieses Vortrags nicht verstanden haben, wie komplex das Thema ist. Ein unüberlegtes und falsches Anwenden von Zwang kann genauso gefährlich sein, wie ein vollständiger Verzicht auf jede Form von Zwang. Das betonte Thomas Baumann auch!

Es wurde auch nicht dazu aufgerufen, jeden Hund nun pauschal mit Wasserrpritzen, Leinenruck oder Anrempeln zu erziehen. Es wurde zu einem überlegten und fachgerechten Umgang mit Zwang aufgerufen! Das beinhaltet auch, Zwang nur da einzusetzen, wo es nötig ist.

Kritik wird Baumann ganz sicher bekommen! Im Internet gehen die Schläge gerne schon mal richtig unter die Gürtellinie. In Internetforen wird häufig auf verbale Gewalt ungern verzichtet. Dies ganz besonders von Menschen, die sich für Hundeerziehung ohne Zwang stark machen. Damit musste Baumann rechnen, als er sich entschieden hat mit dem Thema in die Öffentlichkeit zu gehen. Deshalb finde ich es klasse, dass er trotzdem dieses heiße Eisen einmal sehr sachlich angepackt hat.

In gut informierten Kreisen wird gemunkelt: So manche Hundeschule, die den ausschließlich sanften Weg im Prospekt stehen hat, wendet Zwang an. Gesprochen werden darf darüber aber nicht, denn das ist schlechte Werbung!

Dienstag, 14. September 2010

Interview mit dem Biologen Christoph Jung über die Rassehundezucht in Deutschland

Der Biologe und Psychologe Christoph Jung fordert seit vielen Jahren eine Wende in der Hundezucht!

Mit dem "Schwarzbuch Hund" ist es Christoph Jung gelungen, eine kritische und umfassende Abhandlung über den Rassehund zu schreiben.
Er ist Begründer der Tierschutzinitiative Petwatch und Sprecher des Dortmunder Appells für eine Wende in der Hundezucht.

Für die geplante Erneuerung des Tierschutzgesetzes in Deutschland wurde Jung zur Anhörung in den Bundestag eingeladen, wo er über Missstände in der Zucht und im Hundehandel aufklärte.

Ich freue mich mit Christoph Jung ein Interview führen zu können, dessen Geburtsstadt übrigens Mönchengladbach ist.

Hund-MG:
Herr Jung, wer sich noch nie mit dem Thema Qualzuchten und Hundehandel beschäftigt hat, wird nicht verstehen, wo das Problem liegt! Können Sie, zum Einstieg in das Thema erklären, weshalb Sie eine Wende in der Hundezucht fordern?


C.J.:
Der Hund ist der engste Partner des Menschen und es gibt kein anderes Lebenwesen, das sich so konsequent auf den Menschen orientiert. Mensch und Hund haben eine über 20.000 Jahre lange Geschichte der Zusammenarbeit. Hunde waren bis vor 1.000 Jahre in den meisten Kulturen hoch geschätzt und angesehen, wie wir es z.B. anhand zahlreicher Hundegräber und gemeinsamer Bestattungen von Mensch und Hund lesen können. Durch die Veränderungen der Produktion werden die allermeisten Hunde heute nicht mehr für die Arbeit gebraucht. Sie sind Begleithunde geworden. Sie müssen sich nicht mehr durch körperliche oder mentale Höchstleistungen beweisen. Mit Einführung der modernen Rassehundezucht vor 150 Jahren wurden die Rassen standardisiert und eine genetische Abgrenzung eingeführt. Äußere Merkmale, die als angeblich typisch für jede Rasse definiert wurden, standen nun im Mittelpunkt. Um solche typischen Merkmale schneller herauszubilden wurde kräftig Inzucht betrieben. Die einseitige Selektion auf äußere Erscheinung, die Inzucht und extreme Betonung angeblich typischer Körpermerkmale haben die gesundheitliche Situation vieler Hunderassen inzwischen ruiniert. Überall schießen Tierkliniken aus dem Boden, die die Fehlleistungen der Zucht reparieren müssen. Die Lebenserwartung der Hunde liegt bei durchschnittlich nur noch 7-9 Jahren, normal wären etwa 12-15 Jahre.

Hund-MG:
Auf der Suche nach einem seriösen Züchter vertrauen viele einfach den großen Zuchtverbänden in Deutschland! Wie sehen Sie die Rolle die diese Verbände einnehmen, wenn es um die geforderte Wende in der Hundezucht geht?


C.J.:
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Die Hundeverbände unterliegen keinerlei unabhängiger Kontrolle. Sie kontrollieren sich lediglich selber und das hat noch nie und nirgendwo funktioniert. Es gibt keinerlei ernsthafte Transparenz über die Ergebnisse der Zucht. Kennen Sie eine Statistik über das erreichte Lebensalter der im VDH gezüchteten
Hunde oder die Krankheiten an denen sie starben oder überhaupt Zahlen zur gesundheitliche Situation etwa von der Tierärztekammer? Jede Salatgurke beim Discounter hat mehr echte Kontrolle hinter sich als ein Welpe, selbst wenn dieser aus einem VDH-Zuchtverein kommt. Wie soll man in etwas vertrauen, das sich selbst echter Kontrolle und Transparenz
entzieht?

Hund-MG:
Bleiben wir beim seriösen Züchter! Beschreiben Sie uns doch bitte, was Sie unter einem seriösen Züchter verstehen! Wie kann der zukünftige Hundehalter einen seriösen Züchter finden?


C.J.:
Leider kann man das nicht einfach definieren. Als seriös bezeichne ich Jemanden, der seine Welpen nicht zu Lasten der körperlichen und mentalen Gesundheit der Rasse züchtet. Es erfordert viel Kenntnis von Genetik allgemein und der Rasse speziell sowie einer Menge an Erfahrung und Intuition, die richtigen Hunde für eine Verpaarung zusammenzustellen.
Dabei sollte natürlich nicht primar nach dem Äußeren oder etwa Championaten vorgegangen werden. Ein seriöser Züchter verzichtet in der Regel auf künstliche Besamungen und andere medizinische Krücken. Dann müssen die Welpen gut sozialisiert werden. Ein seriöser Züchter gibt seine Welpen nur in geeignete Hände. Da ist es von Rasse zu Rasse sehr
unterschiedlich, wer als passender Käufer in Frage kommt. Ein seriöser Züchter würde einen Rottweiler-Welpen nie in die Hände von Leuten geben, die nicht selber gefestigt und seriös im Leben stehen. Ein seriöser Züchter bleibt in Kontakt mit seinen Welpenkäufern auch über das Kaufdatum hinaus. Er kümmert sich notfalls auch um in Not
geratene Hunde aus seiner Zucht. Das Kümmern um Nothunde ist im übrigen auch ein untrügliches Indiz für die Seriösität eines Zuchtvereins. Ein seriöser Züchter geht offen mit den gesundheitlichen Problemen seiner Rasse um und berichtet gerne von den Maßnahmen, die er ergriffen hat, um diese zu bekämpfen. Entsprechend geht er offen mit den Unterlagen um, etwa den Stammbäumen der Eltern und den Ergebnissen der Tests und Gesundheitsuntersuchungen. Ein guter Züchter legt auch Wert auf den Besuch der Interessenten und wird ein Muster seines Kaufvertrages vor dem Kauftermin ausreichen. Ich persönlich sehe es immer als ein gutes Zeichen, wenn der Züchter Treffen seiner Welpenkäufer organisiert.
Züchter, die etwas zu verbergen haben, fürchten geradezu den Kontakt der Welpenkäufer untereinander.

Hund-MG:
Betrachten wir die gesundheitlichen Probleme der Rassehunde, kommt schnell die landläufige Meinung auf, der Mischling sei doch viel gesünder. Wie sehen Sie das?


C.J.:
Es ist ein Effekt der Genetik, Heterosis genannt, dass die Kinder zweier Tiere, die kaum miteinander verwandt sind, in der Regel vitaler und langlebiger sind als der Durchschnitt. Auf Mischlinge als Alternative zum Rassehund zu setzen, löst aber keines der Probleme der Zucht, weicht diesen nur aus.

Hund-MG:
Es gibt Tierschutzorganisationen, die ein generelles Verbot der Rassehundezucht fordern. Sie sprechen sich aber für die seriöse Rassehundezucht aus! Wo sehen Sie die Vorteile der Rassezucht und weshalb brauchen wir Rassehunde?


C.J.:
Ich bin sogar der Meinung, dass Rassehundezucht für den Tierschutz evident wichtig ist. Die verschiedenen Rassen unterscheiden sich in ihrem Wesen doch noch viel mehr als in der äußeren Erscheinung. Ein Mops ist ein ganz anderer Typ Hund als ein Border Collie oder ein Jack Russel Terrier. Wenn ich mich vor dem Kauf sorgfältig damit beschäftige, was
ich für einen Typ Hund haben will und was ich dem Hund auch tatsächlich bieten kann, kann ich das genau passende Paket Hund unter den mehr als 300 Rassen auswählen. Das ist ein enormer Vorteil für ein glückliches Zusammenleben von Mensch und Hund und auch für die Gesellschaft allgemein. Der passende Hund zum passenden Menschen. Der Rassehund als
solches ist nicht das Problem. Das Problem ist die heutige Zucht und Haltung, die keinerlei Mindeststandards und Kontrolle unterliegen.

Hund-MG:
Geiz ist geil und für die, die beim Hundekauf aufs Geld achten, gibt es auf dem Markt einen Rassehund schon zum kleinen Preis. Sie kritisieren diesen Billighundehandel, der aus dem Hund ein Wegwerfprodukt für die Massen macht. Ist nicht umgekehrt zu befürchten, dass der Hundehandel erst richtig lukrativ wird, wenn Hundehalter glauben, ein Hund müsse
teuer sein und nur dann ist ein Züchter auch seriös?


C.J.:
Aus Sicht der Hunde und auch aus Sicht unserer Gesellschaft gibt es keinen einzigen Grund, einen Hund nicht ausschließlich vorort beim Züchter oder im Tierheim zu erwerben. Das Handeln mit Hunden ist alleine dem Profit geschuldet und geht immer auf Kosten der Gesundheit und Sozialisation der Welpen. Welpen, die als Ware bei einem Händler "sozialisiert" werden, sind die Problemhunde der Zukunft.

Allerdings: Die Leistung eines seriösen Züchters sollte auch angemessen entgolten werden. Es muss endlich Schluss gemacht werden mit der Heuchelei einer "Zucht ausschließlich aus Gründen der Liebhaberei" wie es im Statut von VDH und FCI heißt. Das geht weit an der Realität vorbei. Die Zucht von Rassehunden war von Anfang an kommerziell ausgerichtet. Und das muss nicht einmal schlimm sein. Warum soll denn der Züchter von Hunden keine kommerziellen Interessen verfolgen in einer Gesellschaft, wo eigentlich alles auf Gewinn ausgerichtet ist? Nur muss die Zucht wirklich professionell organisiert sein und darf nicht zulasten der Gesundheit und des Wohls der Hunde gehen. Eine professionelle Zucht wird auch kein Problem mit Mindeststandards und einer unabhängigen Kontrolle haben, wie sie in praktisch allen anderen Bereichen unseres Lebens schon längst Standard ist.

Hund-MG:
Sie schreibe, ein Tierheimhund kommt fast nie von einem seriösen Züchter! Was passiert mit den Notfällen, dieser Züchter?


C.J.:
Das fängst schon damit an, dass der Züchter seine Welpen nur in seriöse Hande gibt. Die Welpenkäufer selbst haben ihre Ernsthaftigkeit gezeigt, indem sie sich bereits ein oder besser zweimal vorort beim Züchter umgeschaut haben. Seriöse Züchter bleiben ein Leben lang in Kontakt mit den Welpenkäufern und organisieren auch den Kontakt untereinander.
Manche haben sogar eine Klausel im Kaufvertrag, dass der Hund im Zweifeslfall an den Züchter zurückgegeben werden muss. Seriöse Zuchtvereine haben zudem eine eigene Stelle für Nothunde. Die so organisierten Halter einer Hunderasse haben oft untereinander Vereinbarungen abgeschlossen, die die Aufnahme der Hunde für den Notfall absichern.

Hund-MG:
Ein heißes Eisen ist der Auslandstierschutz! Kritiker und Befürworter gibt es viele! Welche Meinung vertreten Sie, was den Import von Hunden aus dem Ausland betrifft?


C.J.:
Wir können nicht das ganze Hundeelend der Welt nach Deutschland importieren. Maßnahmen müssen vorort getroffen werden, wie die Entwicklung einer anderen Haltung zum Hund oder Sterilisationsprogramme für Straßenhunde. Und wir sollten uns vor allem an der eigenen Nase packen. Das Hundeelend in Deutschland ist real noch größer als das auf Mallorca. Nur ist es hier nicht so plakativ sichtbar. Den Hund, der wegen einer angezüchteten Erbkrankheit mit 3 Jahren eingeschläfert werden muss, sieht man nicht mehr. Das massenhafte Hundeelend in Deutschland ist still und verschwiegen und Hunde weinen nicht.

Hund-MG:
Durch eine Wende in der Hundezucht würde es zu weniger aber dafür gesündere Hunde in Deutschland kommen. Das auf den ersten Blick positive Ergebnis, blieb nicht ohne Folgen für die Menschen, die mit Hunden ihr Geld verdienen. Ich denke da an den Heimtiermarkt, Futtermittelhersteller, Tierärzte, manchen Hundezüchter und Hundeschulen. Die Umsetzung Ihrer
Forderungen bedeutet massive Geldeinbußen für einen ganzen Industriezweig! Spüren Sie schon den Gegenwind der Industrie?


C.J.:
Das ist ein ganz entscheidender Punkt. An dem Elend der Hunde verdient eine mächtige Industrie mit nicht weniger als 5 Milliarden Umsatz im Jahr alleine in Deutschland. Mit einer Gesundung der Zucht würden massenhaft Tierärzte arbeitslos, die Vetpharma-Inudstrie massiv Umsatzeinbrüche erleiden. Die Züchter könnten ihre Welpen nur noch alle
12 Jahre an den Mann oder die Frau bringen. Auch die Pet-Fastfood-Industrie hat ein Interesse an möglichst vielen Kunden. Und kränkliche Hunde erhalten dann auch noch das superteure Diät-Futter. Die Petfood-Lobby ist auch die mächtigste Kraft gegen höhere Standards in der Zucht. Am Rande der Beratungen in Berlin wurde berichtet, dass die
Agrar- und Nahrungsmittelindustrie massiv gegen höhere Standards in der Hundezucht eintritt, nicht zuletzt auch weil sie eine Vorbildfunktion für die Nutztierzucht verhindern will. Ein NDR-Redakteur, der einen Film zum Thema machen wollte und daher mit mir in Kontakt stand, berichtete mir, dass das Thema von höchster Stelle abgesetzt wurde. Man fürchtete den Abzug von Werbegeldern. Das Volumen der TV-Werbung für Petfood ist das neunt größte überhaupt. Konzerne wie Mars haben zudem ein umfassendes Netzwerk in der ganzen Hundeszene, vom VDH über den Deutschen Tierschutzbund, die Universitäten und die Hunde-Medien.

Hund-MG:
Sie sind seit Frühjahr 2010 als Berater für unsere Regierung tätig. Hier klären Sie über Mißstände in der Hundezucht und im Hundehandel auf. Falls Sie alleine die Möglichkeit hätten das Tierschutzgesetz in Deutschland zu ändern, was würden Sie unbedingt gesetzlich verankern wollen?


C.J.:
Ich bin als Berater für die Fraktion der Grünen im Bundestag tätig. Diese arbeitet federführend an der Novelle des Tierschutzgesetzes. Zum einen würde ich mir wünschen, dass die Qualzuchttatbestände wie sie im Gutachten von 1999 aufgeführt sind, aktualisiert werden und praktisch wirksam rechlich bewehrt werden. Die hier aufgelisteten Qualzuchttatbestände werden von der Zucht, auch im VDH, weitgehend ignoriert. Dann solllte man Mindeststandards für die Zulassung als Züchter sowie als Zuchtverein einführen. Auch sollte es Mindeststandards für die Haltung geben. Der Hundehandel gehört verboten. Schließlich sollte eine unabhängige Einrichtung geschaffen werden, die die Qualität
der Zucht überwacht, also eine Art TÜV der Hundezucht.

Hund-MG:
Wo sehen Sie Verkettung zwischen Hundehalter, Züchter, Hundehandel und den Beißunfälle vergangener Jahre? Wie können wir Risiken minimieren?


C.J.:
Dieser Wildwuchs in der Zucht, ja man könnte sagen der Verlust jeglicher Ethik in der Produktion von Hunden erfasst natürlich auch das Wesen der Hunde. Hunde werden nicht selten gezielt auf Aggressivität gezüchtet, weil es in einschlägigen Kreisen einen Markt hierfür gibt. Und selbst die kräftigesten Hunde werden von Vermehrern und Hundehändlern wahllos
an jeden abgegeben, der den Welpenpreis bezahlt. Vom Gesetz her haben sie auch nichts zu befürchten. Der Staat geht dabei den bequemen Weg. Der Hund, der selbst nur das erste Opfer dieser staatlich geduldeten Missstände ist, macht sich immer gut als Prügelknabe. Die oft vielfach vorbestraften Halter handeln sich schlimmsten Falls nur eine weitere
Vorstrafe ein.

Hund-MG:
Gesunde Hunde durch gesundes Futter? Welche Rolle spielt die Futtermittelindustrie bei der Gesundheit unserer Hunde?


C.J.:
Würden Sie sich ihr Leben lang ausschließlich mit Fastfood aus dem Hause des Zuckerriegelherstellers Mars ernähren? Ich jedenfalls nicht. Ansonsten siehe oben.

Hund-MG:
Erik Zimen sagte in einem Interview der Zeitschrift Wuff aus dem Jahre 2001: "Es handelt sich bei der Zucht vieler Rassen heute um fortgesetzte Tierquälerei, die sicherlich, wenn wir die Gesetze richtig ahnden würden, unter Verbot gestellt würde." Neun Jahre später unterhalten wir uns immer noch über dieses Problem! Wie schätzen Sie die Chancen ein,
hier bald zu einer akzeptablen Lösung zu kommen?


C.J.:
Leider hat Erik Zimen recht und wenn er noch unter uns wäre, würde er es heute noch schärfer ausdrücken. Das Positive in diesen Tagen ist, dass das Thema langsam in der Öffentlichkeit ankommt. Das heile Hundewelt-Gesülze wird nicht mehr lange aufrecht erhalten werden können. Die realen Zustände sind so skandalös, dass, wenn sie einmal bekannt
werden, sofort eine Änderung der Zustände gefordert wird. In Großbritannien hat ein Film die Lawine losgetreten. In Deutschland arbeiten wir noch daran.

Hund-MG:
Danke für dieses Interview! Ich denke, wir konnten durch dieses Interview einigen Hundehaltern einen guten Einblick in die Problematik geben. Wer sich weiter informieren möchte, dem möchte ich folgendes Empfehlen:


Petwatch Blog
Schwarzbuch Hund
Dotmunder Appell
Katzen würden Mäuse kaufen

Rottweiler tötet 3-jährigen Jungen - eine Betrachtung

Christoph Jung schreibt in seinem Blog Petwatch über den schrecklichen Hundeangriff bei dem ein 3-jähriger Junge getötet wurde.

Er beleuchtet ein wenig die Hintergünde des Vorfalls und stellt Fragen in den Raum, die dringend beantwortet werden müssen, um solche Vorfälle zu vermeiden.

Aber es wird auch deutlich beschrieben, dass das Problem nicht nur am anderen Ende der Leine hängt, wie es häufig heißt, wenn Hunde problematisch werden. Die häufigen Beißunfälle mit Rottweilern führt Jung auch auf eine Entgleisung in der Hundezucht zurück. In Brehms Tierleben von 1915 heißt es über den Rottweiler: "Die Tiere machen einen ruhigen, vielleicht etwas phlegmatischen Eindruck. Sie sollen sehr gutmütig sein, aber auch, wenn es nötig ist , außerordentlichen Mut zeigen."
Im Grunde ist das die Beschreibung eines idealen Familienhundes!
In den letzten Jahren wurde aber leider Rottweiler immer schwerer und mit größeren Köpfen gezüchtet. Darüber hinaus gibt es besonders "scharfe" Zuchtlinien. Auf diese Mißstände in der Zucht führt Jung die Häufung von Beißunfällen mit Rottweilern zurück und verlangt Mindeststandards für die Zucht und Maßnahmen gegen Vermehrer und Hundehändler.

Wichtig: Nicht alle Rottweiler stammen aus einer "scharfen" Zuchtlinie und haben ihr im Brehms Tierleben beschriebenes positives Verhalten nicht mehr! Es geht nicht um eine pauschale Diskriminierung der Rasse Rottweiler und deren Züchter!

Hier der Artikel von Christoph Jung

Montag, 13. September 2010

11.09.10 Hund tötet dreijährigen Jungen

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.



Beachten Sie bitte auch den Beitrag:

Hunde können beißen




Am 11.09.10 wurde in Sachsen-Anhalt ein dreijähriger Junge von einem Rottweiler getötet.

Der Junge war bei einer 76 jährigen Frau zu Besuch, die den Hund nur zur Pflege hatte. Die eintreffenden Polizeibeamten wurde ebenfalls vom Hund angegriffen und konnten erst zum Kind vordringen, nachdem sie den Hund erschossen hatten.

Bisher ist unklar, wer Besitzer des Hundes ist. Die 76 jährige hatte noch eine Boxer Hündin zur Pflege im Haus.

Mit diesem neuen schrecklichen Vorfall wird auch wieder die Diskussion über die von Hunden ausgehenden Gefahren neu beginnen und das ist auch dringend notwendig!
Leider ist auch wieder zu erwarten, dass Hunde-Gurus sich berufen fühlen dieses schreckliche Ereignis medienwirksam für sich zu nutzen. Auch Politiker werden wieder von Menschenschutz reden und nach Verschärfung bestehender Gesetze schreien.

Aber Rasselisten, Leinenpflicht oder Maulkorbzwang hätte den Jungen nicht schützen können!

Wahrscheinlich wird sich wegen fehlender Fakten die Ursache für den Angriff des Hundes nicht finden lassen. Spekulationen sind unseriös und auch einfach respektlos. Die Bevölkerung durch unsinnige Gesetze nur zu beruhigen, ist unverantwortlich!

In Internetforen wird nun schon über ein Verbot der Rasse Rottweiler diskutiert. Solche Überlegungen gehen mal wieder völlig am Ziel vorbei! Es ist so, als würde man Fahranfängern verbieten ältere Autos zu kaufen, weil statistisch bei den meisten Unfällen mit Fahranfängern, ältere Autos gefahren werden.

Es wird Zeit, endlich zu erkennen, dass es gefährliche Hundeindividuen gibt! Es wird aber auch Zeit zu erkennen, dass von jedem Hund eine Gefahr ausgehen kann. Hunde müssen so erzogen, gehalten und geführt werden, dass die von ihnen ausgehende mögliche Gefahr auf ein Minimum reduziert wird! Aber dabei muss der Hund auch noch Hund sein dürfen!

Wir brauchen dringend eine Aufklärung vor dem Hundekauf, damit Menschen die Hunde bekommen, die sie auch erziehen und führen können.

Wir brauchen verantwortungsvolle Hundehalter, die über das nötige Wissen und Können verfügen, um einen Hund halten, führen und erziehen zu können.

Wir brauchen klare Richtlinien in der Hundezucht, die viel mehr auf Gesundheit und Wesen achtet, als auf Aussehen.

Wir brauchen Richtlinien für die Hundeausbildung.

Kompetente Hundeexperten fordern schon sehr viele Jahre vom Gesetzgeber hier tätig zu werden. Stattdessen beschäftigt sich der Gesetzgeber immer noch mit der pauschalen Gefährlichkeit von bestimmten Rassen, die wissenschaftlich gesehen, nicht existiert. Es wird über Maulkorb- und Leinenpflicht diskutiert, obwohl die meisten Unfälle mit Hund und Kind nicht draußen, sondern in den eigenen vier Wänden passieren.

Quelle: Spiegel.de

Welt Online.de

Montag, 6. September 2010

September - Seminare und Vorträge D.O.G.S. Mönchengladbach

Diese Ankündigung soll dem Hundehalter die Möglichkeit geben, eine weitere Informationsquelle zu nutzen. Einseitige Darstellungen, oberflächliche Betrachtungen und Pauschalisierungen sollten immer kritisch betrachtet und wissenschaftlich hinterfragt werden.

D.O.G.S. Mönchengladbach bietet folgende Seminare und Vorträge an:

Vorträge:

Angst und Trauma
DATUM: 10.09.2010
ORT: Mönchengladbach
BEGINN 19:00 Uhr
ENDE ca. 21:30 Uhr

PREIS: ohne Hund 19 EURO


Beschäftigungsformen
DATUM: 24.09.2010
ORT: Mönchengladbach
BEGINN: 18:00 Uhr
ENDE ca. 21:00 Uhr

PREIS: ohne Hund 19 EURO

Seminare:

Clickertraining
DATUM 12.09.2010
ORT: Mönchengladbach
BEGINN: 11:00 Uhr
ENDE ca. 15:00 Uhr

PREIS: mit Hund 45€
Begleiter 20€
ohne Hund 25€

Leinenführigkeit
DATUM: 19.09.2010
ORT: Mönchengladbach
BEGINN: 10:00 Uhr
ENDE ca.14:00 Uhr

PREIS: mit Hund 69€
Begleiter 20€
ohne Hund 25€

Körpersprache und Kommunikation Beobachtungstraining
DATUM: 26.09.2010
ORT: Mönchengladbach
BEGINN: 10:00 Uhr
ENDE: ca. 14:00 Uhr

PREIS: mit Hund 69€
Begleiter 20€
ohne Hund 25€


Alle Angaben ohne Gewähr! Verantwortlich für diese Angebote ist der Verantalter. Richten Sie bitte alle Fragen und Ihre Anmeldung direkt an den Veranstalter: D.O.G.S. Mönchengladbach

Mobil: 0162-6919684
d-schramm@ruetters-dogs.de

Angst vor dem Tierheimhund

Vorurteile über Tierheimhunde verhindern erfolgreich die Vermittlung der Tierheimhunde.

In den Köpfen der Bevölkerung sind die Bilder fest verankert; die armen geschundenen Kreaturen, die einsam hinter Gittern sitzen. In der Realität sieht ein Hundeleben im Tierheim aber anders aus. Die verständliche Angst, im Tierheim ausschließlich verhaltensgestörte Hunde zu finden, ist daher unbegründet!

Im Tierheim Mönchengladbach verweilen die Hunde durchschnittlich nur drei Monate. Das Tierheim versucht, die Hunde in Gruppen zu halten. Das verhindert Verhaltensauffälligkeiten und Krankheiten im Vorfeld, die durch die dauerhafte soziale Isolation eines Hundes entstehen können.

Nicht immer werden Hunde wegen Verhaltensproblemen im Tierheim abgegeben. Die Hunde kommen auch nicht grundsätzlich aus schlechter Haltung. Abgabegründe wegen Geldmangel oder wegen Erkrankung des Besitzers kommen häufiger vor. Diese Hunde zeigen dann in der Regel keine Verhaltensauffälligkeiten und können einfach in einer neuen Familie untergebracht werden.

Auf der Suche nach dem problemfreien Hund gehen viele zum Züchter, um einen Rassewelpen zu kaufen. Aber ein Welpe vom Züchter garantiert dem Hundehalter auch keinen problemlosen Hund.

Welche Neigungen dem Welpen vererbt wurden und was er alles in seiner Entwicklung erlebt, nimmt Einfluss auf sein späteres Verhalten. Diese Dinge können nicht oder nur teilweise kontrolliert werden. Deshalb haben auch zahlreiche Hundebesitzer kleinere oder größere Probleme mit ihrem Hund. Das ist ganz normal, denn völlig unproblematische Hunde gibt es so selten, wie völlig unproblematische Kinder. Mit einem Hund, als Teil einer sozialen Gruppe, kann es immer auch mal Probleme und Konflikte geben.

Der Vorteil beim Hund aus dem Tierheim ist, dass schon viel über den Hund gesagt werden kann. Dadurch kann der Besitzer im Vorfeld erkennen, welche Stärken und Schwächen sein zukünftiger Hund hat.

Gerade die Hunde mit Macken sind es, die das Tierheim in Mönchengladbach besonders gerne vermittelt.

Manchmal ist die größte Schwäche des Hundes aber auch nur seine Rasse! Im Landeshundegesetz werden Rassen gelistet, die vom Gesetzgeber als potentiell gefährlich eingestuft werden. Eine ganze Hunderasse unter den Generalverdacht der Gefährlichkeit zu stellen, führte dazu, dass immer mehr dieser Rassehunde im Tierheim festsitzen.

Viele Tierheimhunde haben Schwächen! Dies sind aber häufig Schwächen, die andere Hunde auch haben. An vielen dieser Auffälligkeiten kann gemeinsam mit erfahrenen Hundetrainern gearbeitet werden und mit manchen dieser Problemchen kann der zukünftige Hundehalter auch sehr gut leben.

Selbstverständlich hat das Tierheim auch Hunde, die nur an sehr verantwortungsvolle und erfahrene Hundehalter abgegeben werden können.

Der Tierheimhund kann eine sinnvolle Alternative zum Welpenkauf sein. Im Fachgespräch mit dem Personal findet sich schnell ein Hund, der den persönlichen Wünschen entspricht.
Im Tierheim ist der dynamische Sportler aber auch der ruhige Hund, der Hund für Anfänger aber auch Hunde für erfahrene Hundekenner.

Freitag, 3. September 2010

Rattengiftköder in Krefeld

Die Seite giftköder-alarm.de meldet Rattengiftköder in Krefeld.

Ein Hund hat in Krefeld einen stark vergifteten Köder gefressen und ist verstorben.

In der Meldung wurde auch mitgeteilt, dass im Umkreis Krefeld Bockum Engerstr. bis Gartenstadt Richtung Stadtwald bereits 6 Hund nach Aufnahme von Rattengiftködern in diesem Jahr verstorben sind.

Quelle: www.gift-koeder.de

Donnerstag, 2. September 2010

September Seminare und Themenabende bei D.O.G.S. Krefeld

Diese Ankündigung soll dem Hundehalter die Möglichkeit geben, eine weitere Informationsquelle zu nutzen. Einseitige Darstellungen, oberflächliche Betrachtungen und Pauschalisierungen sollten immer kritisch betrachtet und wissenschaftlich hinterfragt werden.

Seminare:

05.09.10
Spaziergänge gestalten
Ort: Burg Linn (Krefeld)
Zeit: 10 - 14 Uhr
Preis: 69 Euro (mit Hund) / 25 Euro (ohne Hund)

12.09.10
Fährtenarbeit
Ort: Krefeld
Zeit: 10 - 14 Uhr
Preis: 69 Euro (mit Hund) / 25 Euro (ohne Hund)

Themenabende:

08.09.10
Jagdverhalten
Ort: Krefeld
Zeit: 19 - 22 Uhr
Preis: 19 Euro

22.09.10
Aggression
Ort: Krefeld
Zeit: 19 - 22 Uhr
Preis: 19 Euro

Alle Angaben ohne Gewähr! Verantwortlich für die Angebote ist der Veranstalter: D.O.G.S. Krefeld
Richten Sie bitte Anmeldung und Fragen direkt an: Tanja Bergamnn eMail: t-bergmann@ruetters-dogs.de

September Seminare und Vorträge bei animal-info in Düsseldorf

Diese Ankündigung soll dem Hundehalter die Möglichkeit geben, eine weitere Informationsquelle zu nutzen. Einseitige Darstellungen, oberflächliche Betrachtungen und Pauschalisierungen sollten immer kritisch betrachtet und wissenschaftlich hinterfragt werden.

Wochenendseminar

18./19.09.10

Wölfisch für Hundehalter
Dozent: Günther Bloch
Ort: Düsseldorf
Preis: 180 Euro (Buch "Wölfisch für Hundehalter" ist im Preis enthalten)

Vortrag

21.09.10 19:00 Uhr
Zwang in Erziehung und Ausbildung
Umgang mit tiergerechtem Zwang in der Verhaltenskonditionierung bzw. - modifizierung
Dozent: Thomas Baumann
Ort: Düsseldorf
Preis: 15 Euro

Zwei-Tagesseminar

22./23.09.10
Beurteilung von Stressverhalten
Beobachten, Erkennen und Beurteilen körper- und lautsprachlicher Merkmale bei unter Stress stehenden Hunden.
1. Seminartag - 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr: Theoretische Grundlagen (Videoanalysen)
1. Seminartag - 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr: praxisorientierte Verhaltensbeobachtungen mit abschließender Videoanalyse.
2. Seminartag - 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr: Fortführung von Verhaltensanalysen unter Einbeziehung von Lösungsansätzen zur besseren Stressbewältigung.
Dozenten: Thomas und Ina Baumann
Ort: Düsseldorf
Preis: mit Hund: 210 Euro / ohne Hund: 190 EURO
(inkl. Mittagessen plus 5 EURO Getränkebon pro Tag)

Alle Angaben ohne Gewähr! Verantwortlich für die Angebote ist der Veranstalter: animal-info
Richten Sie bitte Fragen und Anmeldung direkt an animal-info eMail: mail@tierseminare.de
Internet: www.animal-info.de

31.08.10 Berner Sennenhunde verletzen 9-jährigen schwer

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.


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Hunde können beißen




In Aachen wurde am 31.08.10 ein Junge von drei Berner Sennenhunde angegriffen und schwer verletzt.

Der Junge wartete vor der Haustür eines Freundes, die nicht geschlossen war, als die Hunde der Familie des Freundes durch die Tür kamen und den Jungen angriffen. Der Freund des Opfers konnte die Hunde zurückrufen.

Das Opfer kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Quelle: derWesten

Dienstag, 31. August 2010

29.08.10 Hund greift Kind auf Kettcar an

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.


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Hunde können beißen




Am 29.08.10 wurde in Steyerberg/Vogtei ein 11-jähriger Junge vom Schäferhund seines Großvaters am Kopf schwer verletzt.
Der Junge fuhr mit anderen Kindern Kettcar, als der Hund versuchte nach einem Gurt am Kettcar zu schnappen, wollte der Junge das verhindern. Dabei kam es zum Angriff des Hundes.


Quelle: Bild.de

29.08.10 Hund beißt Kind in Wange

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.


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Hunde können beißen




Am 29.08.10 wurde in Saarbrücken ein Kind vom Staffordshire Bullterrier der Familie in die Wange gebissen. Die Eltern des Kindes waren zu diesem Zeitpunkt stark betrunken und erklärten, dass das Kind von einem fremden Hund auf der Straße angegriffen wurde.

Quelle:
rz-online

Montag, 30. August 2010

Hundeschule Breloer organisiert Tag des Hundes am 04.09.10

Die Hundeschule Breloer aus Willich veranstaltet am 04.09.10 einen "Tag des Hundes".

Es gibt:

Vorführungen der Hundestaffel des DRK
Zollhunde bei der Arbeit
Agility
DogDance
Menschensuche
Tierarztsprechstunde
Physiotherapie für Hunde

und einiges mehr.

Die Veranstaltung beginnt um 13:30 Uhr und endet mit einer Beach-Party ab ca. 18:00 Uhr.
Mitnahme von Hunden ist nur mit gültigen Impfausweis (Tollwut) möglich!

Hier weitere Einzelheiten: Tag des Hundes - Breloer

Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Verantwortlich für das Angebot ist der Veranstalter.
Wenden Sie sich bitte bei allen Rückfragen direkt an den Veranstalter.

28.08.10 Hund beißt Mädchen - Kopfverletzung

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.


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Hunde können beißen




An einem Badesee im Landkreis Amberg-Sulzbach (Mecklenburg-Vorpommern) hat sich am 28.08.10 ein Rottweiler von der Leine losgerissen und ein 5-jähriges Mädchen durch einen Biss am Kopf verletzt.

Die Wunden des Kindes wurden genäht und das Kind wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Gegen den Halter der Hunde wird ermittelt. Die Hunde hatten beide eine Schutzhundeausbildung. Bisher sind die Hunde nicht auffällig geworden.

Freitag, 27. August 2010

24.08.10 Mischling beißt 12-jährigen

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.



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Hunde können beißen




In Singen wurde am 24.08.10 eine Hundehalterin von einer besorgten Mutter aufgefordert ihren Schäferhund-Collie Mischling an die Leine zu nehmen.

Die Hundehalterin erklärte, daß der Hund friedlich sei.

Als der Sonhn der besorgten Mutter um einen abgestellten Roller rannte, biss der Hund dem Jungen in den Po.

Das Kind wurde mit leichten Verletzungen im Krankenhaus beahandelt.

Quelle:
Singener Wochenblatt

Freitag, 20. August 2010

Etwas Theorie und sehr viel Praxis im Tierheim MG

Der Hundetrainer Thomas Baumann war am 19.08.10 im Tierheim Mönchengladbach, um Mitarbeiter und einige Gassigeher zu schulen.

Mit einer brillanten Didaktik klärte Baumann über die Möglichkeiten auf, Tierheimhunde zu bewerten und informierte über mögliche Ursachen für Stress und Aggression. Die Zusammenführung von Hunden im Tierheim, um isolierte Haltung zu vermeiden, war ein weiteres wichtiges Thema. Wissenschaftlich wurde der Inhalt im Vorfeld mit dem Biologen Dr. Udo Gansloßer abgestimmt, untermauert wurde der Vortrag durch zahlreiche Videos aus der Praxis.

Am Nachmittag, ging es in die Praxis und hier wurde schnell klar, was Baumann meint, wenn er sich gegen die extremen Modeströmungen in der Hundeerziehung richtet.

„Keine Wattebauschwerfer aber auch keine Brutaloerziehung“, war seine klare Ansage.

Mit einer sehr ruhigen Ausstrahlung arbeitete er mit einigen Hunden im Tierheim und die Anwesenden konnten erkennen, wie sanft aber auch wie konsequent seine Arbeitsweise ist.
In wenigen Minuten analysierte er den Hund und demonstrierte sofort, wie mit dem Hund umgegangen werden sollte.

Sein enormes Wissen und seine Erfahrung waren zu erkennen, als er bei einem "Problemhund" von einer möglichen Schilddrüsenunterfunktion sprach. Futterumstellung auf weniger Protein, kein Rindfleisch und kein Mais, war seine Empfehlung, die er auch noch wissenschaftlich untermauerte.

Fast ein Wunder erlebten Tierheimmitarbeiter und Gassigeher, als Baumann mit dem Hund “TJ“ arbeitete. In wenigen Minuten festigte er bei diesem Hund durch ruhige Korrektur seinen Führungsanspruch. Baumann hatte TJ von da an unter Kontrolle. An TJ wurden dann andere Hunde vorbeigeführt, was ihn sonst so außer Kontrolle brachte, dass sich seine Aggression auch gegen den Hundeführer richtete. Er blieb ruhig! "Nun, könnte ich den Maulkorb abnehmen. Der beißt mich nicht mehr!", erklärte Baumann. Ungläubige Gassigeher, forderten ihn auf, das zu beweisen, was er dann auch machte. Trotzdem erklärte Baumann, dass TJ ein schwieriger Hund bleiben wird, der nur an erfahrene Hundehalter vermittelt werden kann.

Das Seminar endete mit der Zusammenführung verschiedener Hunde des Tierheims. Dabei zeigte Baumann ganz deutlich, wie Hunde bei der ersten Zusammenführung mit Maulkorb und Schleppleine zu sichern sind und wie die Tierheimmitarbeiter erste harmlose Auseinandersetzungen von wirklich gefährlichen Kämpfen unterscheiden können.

Obwohl es ein Tagesseminar war, konnten viele Dinge nur oberflächlich angesprochen werden. Auf diese Informationen bauen weiter Module auf, die von der Dog-World Stiftung angeboten werden.

Die weitere Kooperation des Tierheims Mönchengladbach mit der DogWorld Stiftung wurde von beiden Seiten erklärt. Baumann lobte, nach erstem Rundgang, das Tierheim Mönchengladbach, im Bereich der Hundeausläufe, von der Struktur her, als sehr gutes Tierheim. Auf dieser guten Basis soll nun aufgebaut werden.

Montag, 16. August 2010

Hundetrainer Baumann kommt ins Tierheim Mönchengladbach

Am 19.08.10 wird der Hundetrainer Thomas Baumann die Mitarbeiter des Tierheims Mönchengladbach schulen.

In Zusammenarbeit mit dem Biologen Dr. Udo Gansloßer berät Thomas Baumann Tierheime, um die Lebensqualität von Hunden zu verbessern.
Die Schulungen können, durch die von Baumann gegründete Dogworld Stiftung, kostenlos angeboten werden.

Schwerpunkt der Schulung sind Themen wie Gruppenhaltung , Umgang mit Aggression und Streß bei Hunden und ein Verfahren zur Verhaltensbewertung für Tierheimhunde.

Die Haltung der Hunde in größeren Gruppen und die Umsetzung eines sinnvollen Verfahrens zur Einschätzung des Verhaltens eines Hundes, sind für das Tierheim Mönchengladbach mittlfristige Ziele.

In einem Telefonat mit dem renomierten Wolfsforscher und Hundeexperten Günther Bloch, wurde bereits über die Verhaltensanalyse bei Tierheimhunden gesprochen. Bloch stellte am Telefon ein in den USA verwendetes Modell vor. Mit Hilfe dieser Informationen und der Unterstützung von Thomas Baumann und Dr. Udo Gansloßer, hofft das Tierheim ein entsprechendes Bewertungsverfahren bald in Mönchengladbach etablieren zu können.


Mehr über Thomas Baumann

Mehr über Dr. Udo Gansloßer

Mehr über Günther Bloch

Mehr über die Dogworld Stiftung

Hundepension sucht Mitarbeiter/in

Die Hundeschule und Hundepension art-gerecht sucht eine/n Mitarbeiter/in für die Hundepension.

Vorübergehend wird dies eine Teilzeitstelle sein, die in eine Festanstellung übergehen kann.

Voraussetzung:

Freude an der Arbeit mit Menschen und Hunden
Vertrauenswürdig
Körperlich belastbar
Flexibelität, was die Arbeitszeiten betrifft

Bei Interesse schicken Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an:


art gerecht
Kolleg für Mensch und Hund

Sylvia Werner
Birgen 15
41366 Schwalmtal

Tasso warnt vor Telefonbetrügern

Zur Zeit werden wieder häufiger tierliebe Menschen zum Opfer der Spendenbetrüger.

Die Betrüger sammeln Bankdaten am Telefon und geben sich dabei als Tierschutzorganisation aus.

Tasso weist darauf hin, daß seriöse Tierschutzorganisationen keine Sammlungen per Telefon durchführen.

Quelle:
Tasso

08.08.10 Hund greift Frau an

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.


Beachten Sie bitte auch den Beitrag:

Hunde können beißen




Am 08.08.10 wurde in Freiburgt eine Frau von einem Pittbull gebissen.

Der freilaufende Hund griff erst den Hund der Frau an. Als diese versuchte den Angreifer abzuwehren, wurde sie gebissen.

Der Hundehalter missachtete Leinen- und Maulkorbpflicht.

Quelle:
tv-südbaden.de

14.08.10 Zwei Hunde greifen Kind an

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.



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Hunde können beißen




m 14.08.10 haben zwei Hunde in Laggenbeck eineb zwölfjährigen Jungen angegriffen und verletzt.

Der Junge spielte auf einem Reitplatz, als eine Bordeauxdogge und ein Dogge-Boxer-Mischling ihn angriffen.

Erst durch das Eingreifen des Vaters mit einer Harke konnten die Hunde vertrieben werden.

Die Hundebesitzerin war schockiert und gab an, daß die Hunde noch nie auffällig waren. Wie die Tiere vom Grundstück der Halterin weglaufen konnten, wird noch ermittelt.

Quelle:

Allgemeine Zeitung Online

04.08.10 Hund beißt 12-jährige

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.



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Hunde können beißen




In Pleidesheim wurde am 04.08.10 ein 12-jähriges Mädchen von einem Hund gebissen. Der Pittbull griff das Mädchen an einer Bushaltestelle an. Geführt wurde der Hund von einem 15-jährigen Jungen, der eingriff und den Hund wegzog.

Der Hundebesitzer hatte verbotenerweise den Hund, dem Jungen zum Ausführen gegeben.

Quelle:

Stuttgarter Zeitung Online

Donnerstag, 5. August 2010

Ferienkurse Kind und Hund in Mönchengladbach

Diese Ankündigung soll dem Hundehalter die Möglichkeit geben, eine weitere Informationsquelle zu nutzen. Einseitige Darstellungen, oberflächliche Betrachtungen und Pauschalisierungen sollten immer kritisch betrachtet und wissenschaftlich hinterfragt werden. Dies ist nur die Bekanntgabe des Termins inhaltlich kann ich über den Themenabend nichts sagen.


Die Hundeschule Bezihungskiste bietet Ferienkurse für Kind und Hund an.

Bei den Kursen gibt es 3-6 Teilnehmer pro Einheit und die Teinahme ohne Hund ist auch möglich.

Für die letzten beiden Ferienwochen sind noch Plätze frei.


Alle Angaben ohne Gewähr, verantwortlich für dieses Angebot ist die Hundeschule Beziehungskiste aus Mönchengladbach.


Richten Sie bitte alle Fragen und Ihre Anmeldung direkt an die Hundeschule Beziehungskiste!

Kurs Erste Hilfe für den Hund am 14.08.10 in Mönchengladbach

Die Hundeschule Bezihungskiste bietet am 14.08.10, in Zusammenarbeit mit einer Tierärztin, einen Erste Hilfe Kurs für Hundehalter an.

Kosten: 15 EURO

Teilnahme wahlweise auch mit Hund

Alle Angaben ohne Gewähr, verantwortlich für dieses Angebot ist die Hundeschule Beziehungskiste aus Mönchengladbach.

Richten Sie bitte alle Fragen und Ihre Anmeldung direkt an die Hundeschule Beziehungskiste!

Dienstag, 3. August 2010

Gassi TV im Tierheim Mönchengladbach

Der Internetfernsehsender Gassi TV besuchte das Tierheim Mönchengladbach und stellt in einem siebenmenütigen Beitrag einige Hunde des Tierheims vor.

Hier geht es zum Beitrag: Tierheim Mönchengladbach bei Gassi TV

Montag, 2. August 2010

Seminare Themenabende August D.O.G.S. Mönchengladbach

Diese Ankündigung soll dem Hundehalter die Möglichkeit geben, eine weitere Informationsquelle zu nutzen. Einseitige Darstellungen, oberflächliche Betrachtungen und Pauschalisierungen sollten immer kritisch betrachtet und wissenschaftlich hinterfragt werden. Dies ist nur die Bekanntgabe des Termins inhaltlich kann ich über den Themenabend nichts sagen.

Seminar Leinenführigkeit
DATUM 22.08.2010
ORT Mönchengladbach
BEGINN 10:00 Uhr
ENDE ca.14:00 Uhr
COACH Daniela Schramm
PREIS
mit Hund 69€
Begleiter 20€
ohne Hund 25€

Themenabend Haltung mehrerer Hund
DATUM 20.08.2010
ORT Mönchengladbach
BEGINN 18:00 Uhr
ENDE ca. 21:00 Uhr
COACH Daniela Schramm
PREIS
ohne Hund 19€

Themenabend Aggression
DATUM 24.08.2010
ORT Mönchengladbach
BEGINN 18:00 Uhr
ENDE ca. 21:00 Uhr
COACH Daniela Schramm
PREIS
ohne Hund 19€

Richten Sie bitte Fragen oder Anmeldung an den Veranstalter: D.O.G.S. Mönchengladbach

Alle Angaben ohne Gewähr, verantwortlich für diese Angebote ist der Veranstalter.

Seminare Themenabende August D.O.G.S Krefeld

Diese Ankündigung soll dem Hundehalter die Möglichkeit geben, eine weitere Informationsquelle zu nutzen. Einseitige Darstellungen, oberflächliche Betrachtungen und Pauschalisierungen sollten immer kritisch betrachtet und wissenschaftlich hinterfragt werden. Dies ist nur die Bekanntgabe des Termins inhaltlich kann ich über den Themenabend nichts sagen.

Themenabend Haltung mehrerer Hunde
DATUM 11.08.2010
ORT Krefeld
BEGINN 19 Uhr
ENDE ca. 22 Uhr
COACH Tanja Bergmann
PREIS 19 €

Themenabend Alltag mit Hund
DATUM 25.08.2010
ORT Krefeld
BEGINN 19 Uhr
ENDE ca. 22 Uhr
COACH Tanja Bergmann
PREIS 19 €

Seminar Körpersprache und Kommunikation - Beobachtungstraining
DATUM 22.08.2010
ORT Krefeld
BEGINN 10 Uhr
ENDE 14 Uhr
COACH Tanja Bergmann
PREIS 69 €
mit Hund 69 €
ohne Hund 25 €

Richten Sie bitte Fragen oder Anmeldung an den Veranstalter: D.O.G.S. Krefeld

Alle Angaben ohne Gewähr, verantwortlich für diese Angebote ist der Veranstalter.

Maskierter Müll bei Spiegel Online

"Katzen würden Mäuse kaufen", heißt das "Schwarzbuch" Tierfutter vom Ernährungskritiker "Hans-Ulrich Grimm".

Auf Spiegel Online zitiert der Author Nils Klawitter immer wieder Herrn Grimm in seinem Artikel über den "Maskierten Müll". Der maskierte Müll sind tierische Nebenprodukte, die häufig im Fertigfutter zu finden sind. Der Artikel beschreibt, weshalb es immer noch so schwierig ist, ein gutes Futter zu finden. Dem Verbraucher wird es nicht leicht gemacht, wenn er wissen will, was in einem Fertigfutter steckt. Wissenschaftliche Untersuchungen werden häufig von der Futtermittelindustrie gesponsert, was etwas anderes ist, als eine wirklich unabhängige Untersuchung.

Ist Fertigfutter schädlich? Mit Sicherheit gibt es sehr gute Fertigfutter und mit Sicherheit gibt es auch schlechte Produkte. Es gibt keine Untersuchungen die belegen, ob ein Fertigfutterhund früher stirbt. Das größte Problem ist aber die fehlende Transparenz und weil der Verbraucher nicht wirklich erkennen kann, was im Futter steckt, ist selbstgemachtes Futter eine sehr gute Alternative.

Der Artikel: Maskierter Müll (Spiegel Online)

29.07.10 Pitbull greift Kind im Treppenhaus an

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.


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Hunde können beißen




In Leipzig wurde am Donnerstag ein Kind von einem Pitbull Terrier gebissen und leicht verletzt.

Der Hund wurde an der Leine in einem Treppenhaus an dem Kind vorbei geführt. Dabei schnappte das Tier nach dem Kind.

Der Name der Hundehalter, die sich vom Unfallort entfernten, konnten später von der Polizei ermittelt werden. Die Halter hatten keine Erlaubnis, das Tier zu halten.

Quelle: ShortNews

Donnerstag, 29. Juli 2010

Ordnungsdienst - Betrüger zocken Hundehalter aus Mönchengladbach ab

Zwei Männer, die sich als Mitarbeiter des Ordnungsdienst ausgegeben haben, kassierten am Sonntag in Mönchengladbach Eicken von einem Hundehalter knapp 50 EURo, wegen einer angeblichen Ordnungswidrigkeit.

Die Stadtverwaltung erklärt, dass Mitarbeiter des Komunalen Ordnungs- und Servicedienstes (KOS) an ihrer Dienstkleidung und den Fahrzeugen zu erkennen sind. Sie führen auch Dienstausweise der Stadt Mönchengladbach mit!

Weiter erklärt die Stadtverwaltung, dass der KOS nur sonntags nicht tätig ist.

Quelle: Stadtspiegel vom 28.07.10

26.07.10 Halter hetzt Hund auf Passanten

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden.
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Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.



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Hunde können beißen




Ein alholisierter Hundehalter hetzte am 26.07.10 in Lichtenfels seinen Hund auf einen Fußgänger. Der Hund biss den Fußgänger in den Oberschenkel.

Der Hundehalter flüchtete, konnte aber später von der Polizei vorläufig festgenommen werden.

Quelle: aho

Dienstag, 27. Juli 2010

24.07.10 Schlägerei - Hund verletzt vier Personen.

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden.
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Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.



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Hunde können beißen




Am Berliner Bahnhof Ostkreuz griff ein nicht angeleinter Mischlingshund die Freundin des Halters, eine Reinigungsmitarbeiterin der Bahn und zwei Bundespolizisten an.

Die Beamten versuchten bei einer Schlägerei zwischen dem Hundebesitzer und einer weiteren Person einzugreifen. Dabei geriet der Hund außer Kontrolle.

Quelle: AHO

Dienstag, 20. Juli 2010

18.07.10 Rottweiler verletzt Polizistin

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden.
Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können.
Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.



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Hunde können beißen




Am 18.07.10 entwich in Dresden ein Rottweiler aus seinem Zwinger. Der Hund rannte unkontrolliert durch die Gegend und sprang Menschen an. Als eine Polizistin dem Hund eine Leine anlegte, wurde sie vom Hund in den Unterarm gebissen.

Gegen den Hundehalter wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Quelle

dnn online Dresden Polizeiticker

Montag, 19. Juli 2010

Qual der Wahl - Die passende Hundeschule

Im Hund steckt haufenweise Gold und Hundeschulen entfernen gerne diese Haufen.

In Deutschland darf sich jeder Hundetrainer nennen und das macht den Beruf für Goldgräber besonders reizvoll!
Solche Träume vom schnellen Geld werden schnell zum Problem für Hund und Halter.

Fragen Sie sich bitte: Arbeitet in meiner Hundeschule ein Experte oder ein Goldgräber?

Aufwendige Webseiten, schöne Broschüren und Auftritte in den Medien, können jeden wie einen Hundeprofi aussehen lassen. Die Werbung einer Hundeschule sagt aber nichts über die Qualität der Schule aus.

Die Hundeexpertin Nadin Mathews teilte (in ihrem Vortag "Das Geschäft mit der Hoffnung") Hundeschulen in drei Kategorien ein:

*Hundeschulen, wo jeder Hund ein Problem mit der Rangordnung hat.
*Hundeschulen, wo jeder Hund unter Streß leidet.
*Hundeschulen, wo jeder Hund unterbeschäftigt ist.

Mit diesen Pauschaldiagnosen arbeiten einige Hundeschulen. Kritische Kunden, bekommen zusätzlich noch pseudowissenschaftliche Erklärungen geliefert, dessen Wahrheitsgehalt nur Experten überpüfen können.

Der bekannte Hundeexperte Günther Bloch schreibt in seinem Buch "Die Pizza Hunde":

Ob Laie oder Profi, jedermann ist gut beraten, Hundetrainer zu meiden (oder ihnen zumindest deutlich zu widersprechen), die sowohl Menschen- als auch Canidenverhalten generalisieren und aus Gründen des reinen Marketings versuchen, jedem Kunden ihr „einmaliges, selbst entwickeltes und patentiertes Hundeerziehungsystem“ schmackhaft zu machen. Schauen Sie sich nach Alternativen um, und legen Sie im Notfall eine weitere Wegstrecke zurück, wenn unbewiesene Behauptungen im Raum stehen.


Erfahrungsgemäß verfügen längst nicht alle Hundetrainer über subtanziell nachweisbare Erfahrungswerte, auch wenn sie redegewandt über Wolfs- und Hundeverhalten schwadronieren.
Wenn ein Profi behauptet, unter Wölfen, mit Dingos oder Wildhunden gelebt und eigene Forschungen betrieben zu haben, prima, lassen Sie sich zwecks neutraler Überprüfung Video- und Fotomaterial, Untersuchungsergebnisse oder Veröffentlichungen zeigen. Wenn nichts Nachweisbares vorhanden ist: Ärgern Sie sich nicht, fahren Sie unbeeindruckt nach Hause!


Weder gesunder Menschenverstand, noch das viel zitierte „Bauchgefühl“ sind schlechte Ratgeber, deshalb hören Sie ruhig drauf! Sie sollten sich keinesfalls beirren lassen und auch nicht planlos jeder Modeströmung hinterherlaufen, nur weil sie gerade „superhip“ ist. Wenn Sie mit der angewandten Erziehungsmethode (um welche auch immer – mit Ausnahme tierschutzrelevanten Maßnahmen – es sich handeln mag) Erfolg haben, sollten Sie unbedingt dabei bleiben!


Nicht jeder Hund ist „chronisch unterbeschäftig“, nur weil man ihn primär als reines Familienmitglied behandelt und seitens des Menschen auf angepriesene Sportaktivitäten verzichtet. Individualität heißt das Stichwort!Vorsicht auch vor dem monotonen Einüben von einseitigem Beschäftigungstraining, denn viele unüberlegt trainierte Hunde enden oftmals als „Konditionierungsjunkies“, die auf Spielzeug nur noch dauergestresst reagieren und ungewollte Übermotivationen zeigen.
Halten Sie Abstand von gewaltbereiten „Hardlinern“, die Hunde schlagen, verprügeln, treten oder ständig ideenlos über primitive Leinenruckverfahren ausbilden. Genauso wenig sollten Sie glauben, dass ausnahmslos jeder Hund allein über positive Verstärkung und Verhaltensmanagement erziehbar ist, besonders wenn der Hund der stets „netten“ Hundetrainerin sich unter Ablenkungen in der Öffentlichkeit völlig hemmungslos gibt. Die dogmatische „Schwarz-Weiß-Welt“ existiert nur in der Fantasie, pädagogisch sinnvoll ist hingegen meistens der „gesunde“ Kompromiss.

Quelle:
Textauszug aus dem Buch "Die Pizza Hunde", mit freundlicher Genehmigung von Günther Bloch


Zu den Marketingstrategien vieler Hundeschulen gehört es, alle Kurse und Weiterbildungen zu listen, die besucht wurden. Leider ist der Schüler nicht immer so gut, wie der Lehrer! Theoretisches Wissen, kann Können und Erfahrung nicht ersetzen. Selbst bei einer "geprüften" Schule - um welche Prüfung es sich auch immer handelt - kann der Kunde nicht blind vertrauen.
Das von Günther Bloch erwähnte Bauchgefühl ist ein guter Ratgeber! Dieses Gefühl kann aber auch schnell beeinflusst werden! Die Werbeindustrie lebt davon, Kunden ein gutes Gefühl zu vermitteln. Nicht tragisch, wenn es um den Kauf von Waschmitteln geht. Tragisch wird es, wenn es um Hunde geht, die dann leiden müssen.

Ich sehe nur eine sichere Lösung: Der Hundehalter muß sich ein gutes Grundwissen aneignen, um eine Hundeschule beurteilen zu können.

Bestenfalls macht er das noch vor dem Kauf eines Hundes!

Gutes Grundwissen bekommen Sie besipielsweise, durch das Buch "Wölfisch für Hundehalter" von Günther Bloch.
Das Buch klärt über viele Irrtümer in der Hundeerziehung auf. Es ist sehr übersichtlich aufgebaut und kann wie ein Nachsclagwerk genutzt werden. Sollte Ihre Hundeschule eine bestimmte Theorie vertreten oder Ihnen zu einer bestimmten "Methode" raten, dann haben sie durch dieses Buch, eine gute Möglichkeit, sich zu informieren.
Falls sie dann sehen, dass die Theorien oder Methoden der Hundeschule, zu den von Bloch gelisteten Irrtümern in der Hundeerziehung gehört, dann sollten Sie auf jeden Fall das klärende Gespräch mit Ihrer Hundeschule suchen.

Liste einiger Hundeschulen aus Mönchengladbach und Umgebung

Achtung: Dies ist lediglich eine Auswahl der Hundeschulen aus Mönchengladbach und Umgebung! Wir wollen hier keine Schule empfehlen. Sie sollten möglichst viele Anbieter vergleichen und sich ihre eigene Meinung bilden!

Eine tolle Webseite, schönes Prospektmaterial, Preis und Entfernung sollten bei der Wahl der Hundeschule zweitrangig sein.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch den Artikel über Hundeschulen in MG

Wir haben die Hundeschulen alphabetisch nach dem Namen der Internetadresse gelistet.
Sollte Schulen in dieser Liste fehlen, die max. 20 Kilometer von Mönchengladbach entfernt sind, nehmen wir diese Hundeschule gerne auf Wunsch in die Liste auf.

http://www.art-gerecht.eu/
http://www.betrifft-hund.de/
http://www.beziehungskiste-hundeschule.de/
http://www.bleib-hund.de/
http://www.breloer.de/
www.dc-teamfun.de
http://www.der-hundecoach.de/
http://www.die-freundliche-hundeschule.de/
http://www.doggies-gym.de/
http://www.doglove.de/
http://www.dog-rules.de/
http://www.dogwatchers.de/
http://www.erziehungstraining-fuer-hunde.de/
http://www.e-vh.de/
http://www.freundliche-hunde.de/
http://www.harmonic-dogs.de/
http://www.hunde-club-hardt.com/
http://www.hundeschule-koerpersprache.de/
http://www.hundeschule-mg.de
http://www.hundeschule-wienen.de/
http://www.hundetraining-mg.de/
http://www.hundezentrum-mg.de/
http://www.menschundhund-schulze.de/
http://www.mobile-hundeschule-fassbender.de/
http://www.pfoetchentrainer.de/
http://www.schnauzen-schule.info/
http://www.socialdogs.eu/
http://www.waldhundeschule.de/
http://web.me.com/hundeuni/Hundeschule_Willich/Startseite.html
http://www.wuff-akademie.de