Donnerstag, 27. Mai 2010

Blinder und tauber Hund sucht neuen Halter

*
*
*
10.06.10 Der Hund wurde mittlerweile erfolgreich vermittelt!

*
*
*


Das Tierheim Mönchengladbach sucht einen neuen Halter für einen Malteser, der blind und taub ist.

Seine Besitzerin hat einen Schlaganfall erlitten und musste das Tier abgeben.

Hier geht es direkt zur Vorstellung des Hundes auf der Webseite des Tierheims.

Dienstag, 25. Mai 2010

Buchbesprechung "Wölfisch für Hundehalter"

Christoph Jung stellt in seinem Blog das Buch "Wölfisch für Hundehalter" von Elli Radinger und Günther Bloch vor.

Hier geht es zur Buchbesprechung

Ein interessantes Interview mit Günther Bloch ist hier zu finden.

"Wölfisch für Hundehalter" sollte Pflichtlektüre für den Hundehalter sein, der auf der Suche nach einer geeigneten Hundeschule ist.

Da der Beruf Hundetrainer nicht geschützt ist, versuchen zahlreiche Anbieter mit wenig Fachwissen und gutem Marketing ihre Kunden zu finden.
"Wölfisch für Hundehalter" ist ein Werkzeug, mit dem es auch Anfängern möglich gemacht wird, manchen Scharlatan zu entlarven. Darüber hinaus steckt in dem Buch auch sehr viel neues Wissen für erfahrene Hundekenner.

Dienstag, 18. Mai 2010

Protokoll: "Der Hundepolitische Abend"

Für alle die nicht dabei waren haben Günther Bloch und Dr. Udo Gansloßer nun das Protokoll des "Hundepolitischen Abend" vom 14.04.2010 ins Internet gestellt.

Hier geht es zum Protokoll

Quelle: Webseite der Pet-Group

Mittwoch, 12. Mai 2010

Eine Auswahl an Tagesseminaren von animal-info.de

Eine Auswahl spannender Tagesseminare in Düsseldorf.

Verantwortung für dieses Angebot liegt beim Veranstalter: www.animal-info.de
Richten Sie alle Fragen und Anmeldungen nur an den Veranstaler!


Tagesseminar mit Dr. Udo Gansloßer

Welpen und Junghunde
Tendenzen erkennen - So können Verhaltensweisen entstehen
Samstag, 29. Mai 2010 von 9.30 bis 17.00 Uhr
Teilnahme: 80,- incl. MwSt.

Wie entstehen diese Verhaltensweisen, wie können sie verstärkt werden und wie kann/sollte der Mensch Verhaltensweisen beeinflussen.

1. wie wirkt sich das Verhalten der Hündin auf die Entwicklung des Welpen aus?
- Rüde oder Hündin: wie beeinflussen sich die nebeneinanderliegenden Embryos im Mutterleib?

2. wie wirkt sich das soziale Umfeld auf die Entwicklung der Welpen aus?

3. sind Welpenspielgruppen sinnvoll oder nicht?

4. spielend lernen: wie kann man Einfluss auf die Lernfähigkeit des Welpen/Junghundes nehmen?

4. die Rüpelphase des Junghundes
- was passiert in der Pubertät im Hormonhaushalt des Hundes?
- was hat das Gehirn des pubertierenden Junghundes mit plötzlichem Ungehorsam zu tun?
- wie gehe ich mit den auftretenden Problemen am besten um?

5. Tierschutz: Welpen von Massenvermehrern:
- Mit welchen Defiziten kann man rechnen?
- mit welchen gesundheitl. Schäden kann man rechnen?



Wochenendseminar mit Michael Grewe
Warum verhalten sich unsere Hunde aggressiv?


Sa. 17. Juli 2010 von 10.30 bis 18.30 Uhr
So. 18. Juli 2010 von 9.30 bis 16.30 Uhr
Teilnahmegebühr (incl. MwSt): mit Hund: 190,- / ohne Hund: 170,-

Erweisen sich erwachsene Hunde als zu aggressiv für ihre Umwelt, müssen meist Ängste und schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit des Hundes dafür herhalten sein aggressives Verhalten zu erklären. Auch wenn dies im Einzelfall durchaus relevante Erklärungen für gewisse Formen von Aggressionsverhalten sind, geht der Trend der aggressiven Hunde eindeutig in Richtung des schlecht erzogenen Hundes".


In diesem Seminar möchte Grewe

aufzuzeigen, welche Kompetenzen ein Hundehalter haben sollte, wenn es um die Erziehung seines Hundes geht

darstellen, welche Herangehensweisen in der Erziehung den Umgang mit Welpen oder mit bereits zu aggressiven, erwachsenen Hunden ausmachen

betonen, dass Fleecedeckchen und Spielzeug sowie Ernährung und Tierarzt meist nicht das Problem sind und man seinen Hund nach Herzenslust verwöhnen kann, wenn entsprechende Gesetzmäßigkeiten einer Mensch-Hund-Beziehung beachtet werden

erreichen, dass sich Hundehalter bewusster darüber sind, dass es gerade die Liebe zum Hund ist, die einem die Kraft gibt, die erforderliche Strenge in seiner Erziehung zu berücksichtigen.


Quelle:
http://www.animal-info.de/

Newsletter von animal-info bestellen:
http://www.animal-info.de/pages/info-post.html

Dienstag, 11. Mai 2010

25 EURO Zuschuss für Vorsorgeuntersuchung beim Hund

Der Tiernahrungshersteller Hill und der Bundesverband Praktizierender Tierärzte starten die "Aktion Tiergesundheit".

Im Monat Mai 2010 rufen sie dazu auf mit Hund oder Katze zur tierärztlichen Vorsorgeuntersuchung zu gehen und bezuschussen diese Untersuchung mit 25 EURO.

Weitere Informationen bekommen Sie hier:
http://www.aktiontiergesundheit.de/

Dienstag, 4. Mai 2010

Politiker aus Mönchengladbach zum Landeshundegesetz

Angeregt durch einen Vortrag von Günther Bloch und Udo Gansloßer habe ich die Politiker der großen Parteien in Mönchengladbach angeschrieben, um kurz vor der Wahl zu erfragen, was zukünftig aus dem Landeshundegesetz werden soll.

Spannend und unterschiedlich die Antworten:

Oliver Faller (FDP) hat nachgefragt und mich gebeten, das Problem genauer zu schildern. Er zeigte viel Interesse für dieses Thema und versprach meine Anfrage an die zuständigen Referenten im Landtag weiterzuleiten. Bisher habe ich noch keine Antwort der Referenten bekommen.

Hajo Siemes (Bündnis 90 / Die Grünen) schrieb mir: "Ich finde die Anleinpflicht für Hunde zwar aufgrund der immer wieder aufgetretenen Unfälle irgendwie notwendig, kann aber auch verstehen, dass es dafür eine stärkere und bessere Differenzierung geben muss." Er verwies auch auf die geschaffenen Freilaufflächen in Mönchengladbach. Herr Siemes erklärte, dass er und seine Partei dazu bereit sind, Experten zu diesem Thema anzuhören und diese mit in die Diskussion und Entscheidungsfindung einzubeziehen und somit ggf. zu einer überarbeiteten und verbesserten Hundeverordnung zu kommen.


Hans-Willi Körfges (SPD) war sehr klar in seiner Aussage.
Er bezog sich auf eine Statistik, die einen deutlichen Rückgang der Zahl der Beißunfälle erkennen lässt. Die Unfallquote bei den Pitbull-Terriern, bei annähernd gleichem Bestand im Zeitraum zwischen 2003 und 2007, ist laut dieser Statistik um mehr als 70 Prozent gesunken. Er erklärt weiter, nach Einschätzung seiner Partei, nutzen CDU und FDP das Landeshundegesetz lediglich als gute Gelegenheit zum Stimmengewinn. Seine Partei bezeichnet das verabschiedete Gesetz als seriös und praxisgerecht. Er sieht aktuell keinen Anlass zur Änderung des Landeshundegesetzes.
"Da es im Jahr 2011 in verschieden Bundesländern zu Evaluationen der jeweiligen Landeshundegesetze kommen wird, ergibt sich eventuell im Rahmen der dann bundesweit gewonnenen Erkenntnisse eine Grundlage, Anpassungen vorzunehmen. Dies scheint mir schon deshalb sinnvoll, weil die Regelungen in den Bundesländern recht unterschiedlich sind.", erklärt Hans-Willi Körfges weiter.
Abschließend verweist er auch noch auf die ausreichende Anzahl von Freilaufflächen, die die Stadt Mönchengladbach geschaffen hat.


Norbert Post (CDU) informierte sich erst und ging dann sehr sachlich auf das Thema ein.
Er schickte mir den Bericht, der Grundlage für die Verlängerung des Landeshundegesetzes war.
Dieser Bericht wurde einem Ausschuss vorgelegt, der das Landeshundegesetz verlängerte.
Der entsprechende Bericht ist hier in der Landtagsdokumentation zu finden:
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMV14%2F2232
"Der Bericht weist allerdings auch darauf hin, dass die Aussagekraft der
vorliegenden Daten noch nicht vollständig und aus politischer Sicht für
eine abschließende Meinungsbildung damit noch nicht ausreichend ist. Um
eine breitere Basis für die Evaluierung des Landeshundegesetzes zu
gewinnen, sollen daher die in den kommenden Jahren anstehenden
Evaluierungen vergleichbarer Regelungen in anderen Bundesländern
abgewartet werden.
", erklärte Norbert Post.
Herr Post informierte mich darüber, dass diese Entscheidung nach einem langen und intensiven Diskussionsprozess, in dem sowohl die Interessen der Hundehalter als auch die der Politik nach einer Verbesserung der Situation berücksichtigt, getroffen wurde.
Die CDU will, die im Bericht erwähnte Stellungnahme zur Fortentwicklung des Landeshundegesetzes überprüfen.
Zum anderen strebt die Partei eine bundeseinheitliche Regelung an, die einerseits dem Tierschutz, andererseits aber auch dem Schutz der Bevölkerung Rechnung trägt. Ziel ist die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Regelungen in den verschiedenen Bundesländern.