Freitag, 18. Februar 2011

Fairplay für den Tierschutz



Immer wieder liefern sich Tierschützer medienwirksame Schlammschlachten im Namen des Tierschutzes.

Im Internetzeitalter ist es für jeden einfach über Menschen, Vereine und Organisationen zu urteilen.

Was das Internet anrichten kann, hat auch der Deutsche Presserat erkannt, der 2010 erstmals eine Missbilligung gegen den Leserkommentarbereich einer Zeitung aussprach.

Der Leiter der Online-Redaktion der Badischen Zeitung, Markus Hofmann, hat sich entschieden, Leserkommentare nur noch mit Klarnamen zu erlauben.
Andere Zeitungen lassen Kommentare nur noch nach voheriger redaktioneller Prüfung zu.


Die Pfotenhilfe-EUROPA schreibt:
Wenn so genannte Tierschützer Schlammschlachten im Internet starten, anstatt mit Fakten aufzuwarten, führt das nur dazu, dass Spender abspringen, Pflegestellen nicht mehr zur Verfügung stehen oder die aktive Mitarbeit eingestellt wird. Aufgrund dieser allseits bekannten Querelen werden Tierschützer von Behörden in zunehmenden Maß nicht ernst genommen.

Hier ist die Gesamte Erklärung der Pftoenhilfe-EUROPA zur Aktion Fairplay für den Tierschutz.


Es ist an der Zeit in Foren, Blogs und Kommentarbereichen darüber nachzudenken und eine freiwillige Selbstkontrolle ist immer ein erster Schritt. Als einen solchen sehe ich die Aktion "Fairplay für den Tierschutz", der Pfotenhilfe.

Mit der Veränderung der Medienlandschaft werden sich auch immer mehr Privatmenschen mit dem Medienrecht auseinandersetzen müssen.
Was viele Internetnutzer nicht wissen: In Deutschland darf jeder sagen, was er will - er muss allerings auch die juristischen Konsequenzen tragen. Im Falle eines Forums macht das der Forenbetreiber für die Forenmitglieder.

Ein guter Ratschlag ist, sich freiwillig an den Pressekodex des Deutschen Presserats zu halten, wenn man etwas im Internet veröffentlichen will.