Montag, 28. Februar 2011

25.02.11 Hund verletzte Baby

Beachten Sie bitte auch den Beitrag:

Hunde können beißen




Am 25.02.11 wurde in Wuppertal ein Säugling von einem Schäferhund-Husky-Mix gebissen und schwer am Kopf verletzt.

Die Mutter des Kindes besuchte die Hundehalterin mit Ihrem Baby. Nach Presseangaben hat das Tier dann plötzlich den Säugling angegriffen.

Quelle:

Welt-Online

Freitag, 25. Februar 2011

Augen auf beim Hundekauf

Augen auf beim Hundekauf ist eine sehr gute Broschüre des Schweizer Tierschutzverein für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Hund zu holen.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Deutsche schaffen nur Vorschriften - Schweizer machen auch was!

Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) der Schweiz setzt auf Aufklärung, um Unfälle zwischen Mensch und Hund vorzubeugen.

Im Gegensatz zu Deutschland, unterstützen die Schweizer Behörden die Aufklärungsarbeit beispielsweise mit kostenlosem Informationsmaterial:

Hunde richtig halten
Diese Broschüre klärt über die Bedürfnisse des Hundes auf. Es gibt gute Ratschläge, die vor dem Hundekauf beachtet werden sollten,

Tapsi kommt (für Kinder ab 4)
Hier lernt Kind den richtigen und sicheren Umgang mit dem Hund. Dies Broschüre eignet sich wunderbar, um Kindern die Grundregeln im Umgang mit Hunden zu vermitteln. Dies ist nicht nur für Kinder, die mit Hunden leben, empfehlenswert.

Ich habe Angst vor Hunden
Ein übersichtlicher Ratgeber, der Unfälle verhindern kann.

Weitere kostenlose Ratgeber gibt es hier

Montag, 21. Februar 2011

Giftköder in Mönchengladbach Hardt

In Mönchengladbach Hardt wurden mit Rattengift präparierte Köder ausgelegt.

Ein örtlicher Tierarzt bestätigte, dass es aktuell in Hardt vermehrt zu Tiervergiftungen gekommen ist.

Bitte passen Sie gut auf und gehen Sie bei geringstem Verdacht sofort zum Tierarzt.

Quelle:
http://www.extra-tipp-moenchengladbach.de/index.php?id=2536&doc=20723

Freitag, 18. Februar 2011

Fairplay für den Tierschutz



Immer wieder liefern sich Tierschützer medienwirksame Schlammschlachten im Namen des Tierschutzes.

Im Internetzeitalter ist es für jeden einfach über Menschen, Vereine und Organisationen zu urteilen.

Was das Internet anrichten kann, hat auch der Deutsche Presserat erkannt, der 2010 erstmals eine Missbilligung gegen den Leserkommentarbereich einer Zeitung aussprach.

Der Leiter der Online-Redaktion der Badischen Zeitung, Markus Hofmann, hat sich entschieden, Leserkommentare nur noch mit Klarnamen zu erlauben.
Andere Zeitungen lassen Kommentare nur noch nach voheriger redaktioneller Prüfung zu.


Die Pfotenhilfe-EUROPA schreibt:
Wenn so genannte Tierschützer Schlammschlachten im Internet starten, anstatt mit Fakten aufzuwarten, führt das nur dazu, dass Spender abspringen, Pflegestellen nicht mehr zur Verfügung stehen oder die aktive Mitarbeit eingestellt wird. Aufgrund dieser allseits bekannten Querelen werden Tierschützer von Behörden in zunehmenden Maß nicht ernst genommen.

Hier ist die Gesamte Erklärung der Pftoenhilfe-EUROPA zur Aktion Fairplay für den Tierschutz.


Es ist an der Zeit in Foren, Blogs und Kommentarbereichen darüber nachzudenken und eine freiwillige Selbstkontrolle ist immer ein erster Schritt. Als einen solchen sehe ich die Aktion "Fairplay für den Tierschutz", der Pfotenhilfe.

Mit der Veränderung der Medienlandschaft werden sich auch immer mehr Privatmenschen mit dem Medienrecht auseinandersetzen müssen.
Was viele Internetnutzer nicht wissen: In Deutschland darf jeder sagen, was er will - er muss allerings auch die juristischen Konsequenzen tragen. Im Falle eines Forums macht das der Forenbetreiber für die Forenmitglieder.

Ein guter Ratschlag ist, sich freiwillig an den Pressekodex des Deutschen Presserats zu halten, wenn man etwas im Internet veröffentlichen will.

Montag, 14. Februar 2011

Ein Besuch auf der Eberhard Trumler Station

Am 12.02.11 besuchte ich mit einer Gruppe der Hundelobby Mönchengladbach die Eberhard Trumler Station.

Der Biologe Dirk Roos führte uns durch die Station und sprach mit viel Fachwissen darüber, wie aus dem Wolf der Hund wurde und wie der Hund zum Mensch bzw. der Mensch auf den Hund gekommen ist.

Auf die Hunde wollen die Forscher so wenig wie möglich Einfluss nehmen, damit ein unverfälschtes Bild natürlichen Hundeverhaltens beobachtet
werden kann.
Um eine medizinische Versorgung der Tiere zu gewährleisten wird auf Menschenkontakt im Welpenalter der Hunde aber nicht ganz verzichtet. Die
gerade geborenen Dingowelpen werden täglich von Frau Trumler hochgenommen. Diese Erfahrung wird dazu führen, dass sich die Hunde später auch nur von Frau Trumler anfassen lassen. Das macht deutlich, wie sehr doch die Erfahrungen des Welpen, mit einer Prägung vergleichbar sind.

Dirk Roos sprach in diesem Zusammenhang auch darüber, wie wenige Hunderassen wirklich als Familienhunde geeignet sind und wie wichtig es ist, dass die Tiere von einem guten Züchter kommen.

Spannend ist es auch, einmal zu sehen, wie die Hunde auf der Eberhard Trumler Station gehalten werden. Die Hunde werden nur durch rohes Fleisch ernährt! Schlachthof und Bauernhöfe sind die Lieferanten! Es gibt keine Berechnung von Anteile Gemüse, Getreide und Fleisch im Futter, wie es manche Barfer machen und wie es unsere Futtermittelindustrie macht. Beschäftigung für die Hunde, ist die Gruppenhaltung. Künstliche Beschäftigungsprogramme gibt es nicht. Medizinisch wird nur eingegriffen, wenn es notwendig ist. Die Gehege waren teilweise durch den vielen Regen matschig und weiße Stellen im Fell waren kaum noch zu erkennen. Ausstellungen wären mit diesen Hunden ganz sicher nicht zu gewinnen. Ich dachte, als ich die Hunde sah, an die Pauschalkritiker, die im Namen des Tierschutz, nur zu gerne von armen Hunden sprechen, wenn ihre Vorstellung einer zivilisierten Hundehaltung nicht umgesetzt wird.

Die Hunde auf der Eberhard Trumler Station sind aber nicht arm! Sie zeigen keine Verhaltensstörungen, wie viele unserer Zivilisationshunde und werden sogar fünfzehn bis zwanzig Jahre alt.

Wir sahen uns das Gehege der Schabrakenschakale, der Dingos, der türkischen Straßenhunde und der Saudi-arabischen Hunde an. Dirk Roos erzählte sehr viel über diese Hundearten und klärte auch über typisches Verhalten der Hunde auf. Der Dingo könnte als Haushund gehalten werden, ist aber anspruchsvoll in der Erziehung, bei den türkischen Straßenhunde hat man schon bis zu 60 Hunde in einem kleinen Gehege gehabt, was bei den saudi-arabischen Hunden, nicht funktioniert.

Da die Hunde der Eberhard Trumler Station nicht erzogen wurden, war es auch sehr schön zu sehen, wie natürlich Mensch und Hund auch ohne aufwendige Erziehungsprogramme miteinander kommunizieren können, wenn die Anforderungen an den Hund nicht zu extrem sind.

Es ist auch erstaunlich zu sehen, wie die Esel der Station mit den Hunden umgehen. Mit zwei Dalmatinern nehmen die Esel sogar Körperkontakt auf.

Einer der Hunde macht sich regelmäßig einen Spaß daraus, die Stute zu ärgern und der Hengst reagiert darauf mit einer sehr deutlichen Erziehungsmaßnahme. Wieso haben immer mehr Menschen Probleme mit der Erziehung eines Hundes, wenn selbst ein Esel das kann?

Da drängt sich mir die Frage auf, ob wir unsere Hunde durch Übererziehung und zu starker Bindung an den Menschen und Pressung in unseren Lebensraum nicht manchmal zu Unhunden machen.

Der Besuch und die Führung auf der Eberhard Trumler Station sind kostenlos.

Eine freiwillige Spende ist da angebracht, denn es gibt in Deutschland kaum noch Gelegenheiten Hundeverhalten zu beobachten, dass der Mensch kaum beeinflusst hat.

Freitag, 11. Februar 2011

Hundepolitische Expertenrunde

Am 12.01.2011 berichtete Stern-TV über einen Beißunfall mit einem Rottweiler. Der Innenminister aus Sachsen Anhalt, Holger Hövelmann, wurde neben dem Opfer, als einziger zu diesem Problem befragt. Fachleute mit nötigem Wissen über Hundeverhalten, waren in der Sendung leider nicht eingeladen.

Christine Holst (Hundetrainerin und Mitglied der Pet-Group) schrieb Stern-TV an, um darauf hinzuweisen, dass die Suche nach einer geeigneten Lösung nicht ohne Experten funktionieren kann. Dabei wies Sie auch auf eine Veranstaltungen in Hessen hin, bei der sich anerkannte Hundeexperten mit Politikern austauschten um gemeinsam sinnvolle Lösungen zu suchen.

Da Stern-TV das Thema gefährliche Hunde aufgenommen hat, wäre es zumindest sinnvoll gewesen in einer Folgesendung, über Lösungsansätze zu berichten.

Auf den Hinweis von Christine Holst, wies die Redaktion von Stern-TV aber nur darauf hin, dass bei 2 Stunden Sendezeit für einen entsprechenden Bericht kein Raum bleibt.

Als im Jahre 2000 ein Kind von einem Hund getötet wurde, versuchten Politiker in Deutschland die Bevölkerung zu schützen. Leinenzwang und Maulkorbpflicht sollten das Problem lösen.

Eine richtige Hysterie in Teilen der Bevölkerung wurde von den Medien ausgelöst. Angst und Schrecken brachten Quote und bildeten das BILD der Bestie Hund.

Die Stimmen der Hundeexperten wollten, damals wie heute, nur wenige Politiker hören. Das Wort "Menschenschutz" machte medienwirksam die Runde und der Gesetzgeber handelte mit starker Hand - aber ohne Verstand.

Die Hilflosigkeit einiger Politiker wird deutlich, wenn nach einem Beißunfall mit einem Hund, für den Leinen- und Maulkorbpflicht besteht, von einer Verschärfung der Leinen- und Maulkorbpflicht gesprochen wird.

Politiker verstecken sich häufig hinter Statistiken deren Aussagekraft sehr fragwürdig ist, wenn sie auf die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen angesprochen werden.

Schwere Beißunfälle mit Hunden sind zum Glück selten. Unfälle im häuslichen Bereich, geschehen leider häufiger und hier ist der Gesetzgeber gefordert. Rasselisten, Leinen- und Maulkorbpflicht können in diesem Fall nicht als pauschales Heilmittel herhalten.

Im Fall des Kindes, das im Jahr 2000 von einem Hund getötet wurde, war der Hundehalter bei der Polizei bereits wegen mehrerer Delikte bekannt.
Zeugen sagten vor Gericht aus, dass der Angeklagte seinen Hund mit einer schweren Kette um den Hals "trainieren" ließ.

Wieso haben die Behörden hier nicht im Vorfeld konsequent gehandelt?

Am 26.08.2010 trafen sich Politiker und Hundeexperten in Wiesbaden, um nach zehn Jahren sinnvolle Lösungen zu finden.

Anwesend waren unter anderem:

Günther Bloch (Wolfsforscher und Hundeexperte)
Dr. Udo Gansloßer (Biologe)
Ursula Hamann (Die Grünen)
Ewald Roth (Die Grünen, MdL)
Veronika Winterstein (Die Grünen, Vizepräsidentin a.D.)
Dr. Judith Pauly-Bender (SPD)
Vertreter der Polizei Hundestafel
Vertreter von Tierheimen
Hundeschulen
Tierschutzorganisationen
Vertreter des VDH
Tierärzte
Kommunale Ordnungsbehörden
und der Landestierschutzbeirat

Dr. Udo Gansloßer erklärte, wie sinnvoll ein Wesenstest für Hunde ist, um über die potentielle Gefährlichkeit des Tieres zu entscheiden. Deutlich erklärte er, wie ein Wesenstest aufgebaut sein sollte, der seinem Namen gerecht wird.
Schnell wurde klar, dass zumindest das Massentesten von Hunden nicht praktikabel ist, wenn wissenschaftlich fundiert getestet werden soll.

Ist es sinnvoll bestimmten Hunderassen eine gesteigerte Gefährlichkeit zu unterstellen? Gansloßer brachte es auf den Punkt, als er erklärte, wie wenig die Genetik eine Rolle spielt, wenn es um die Gefährlichkeit eines Hundes geht.

Das Thema gefährlicher Hund, brachte Günther Bloch auf den Punkt, als er erklärte, "Aggression bedeutet nicht automatisch Gefährlichkeit" und aufzeigte, wie ein Hund allein schon durch ein gesteigertes Beutefangverhalten gefährlich werden kann.

"Die Hundegesetze haben eine Verschlechterung der Lebensqualität für unsere Hunde gebracht aber die Anzahl der Beißunfälle sind gestiegen", sagte Bloch deutlich.

Den Experten ist es an diesem Abend schnell gelungen, die Wirkungs- und Sinnlosigkeit bestehender Gesetze aufzuzeigen.

Auf sinnvollle Maßahmen zum Schutz der Bevölkerung soll aber auf keinen Fall verzichtet werden! Dies wird in den Forderungen der Experten erkennbar, die im "Wiesbadener Manifest" zusammengefasst wurden.

Das Wiesbadener Manifest:

Wir möchten erreichen, dass alle Hunde – unabhängig von Größe und Rasse -artgerecht gehalten werden können und so geführt werden, dass der Hund weder als Belästigung noch als Gefahr empfunden wird. Die Einführung sogenannter Rasselisten in die Hunde-Verordnungen hat ihr Ziel, die Bevölkerung besser vor gefährlichen Hunden zu schützen, nicht erreicht: Die Zahl der Beißvorfälle ist um mehr als das Doppelte gestiegen. Nicht die Rassezugehörigkeit, sondern Unwissenheit und menschliches Fehlverhalten sind neben Erziehungsfehlern und schlechter Haltung die Hauptursachen für Vorfälle mit Hunden. Der caritative Tierschutz ist überfordert, all die Halterversäumnisse und gesetzlichen Pflichtenlücken aufzufangen.

Der Ansatz am "anderen Ende der Leine" - nämlich beim Hundehalter - ist für Tierschutz, Sicherheit und gutes soziales Miteinander alternativlos.

Die Politik muss umdenken, die Rasselisten abschaffen und einen Halterkunde-Nachweis einführen.

Fachleute und Hundehalter fordern deshalb von Kommunen, Landesregierungen und Bundestag:

1.die Einführung einer Halterschulung vor der Anschaffung eines Hundes unabhängig von der Rasse
2.die Sicherstellung ausreichender Freilaufmöglichkeiten für die tierschutzgerechte Haltung der Hunde
3.eine Pflicht zum Abschluss einer Tierhaftpflichtversicherung für alle Hunde
4.eine Identifikationsmöglichkeit durch Chip oder Tätowierung, um alle Tiere zurückverfolgen zu können

"Wiesbadener Initiative für Halterschulung" Landestierschutzverband Hessen, beratende Unterstützer Günther Bloch (Wolfs- und Hundeexperte), Dr. Udo Gansloßer (Verhaltensbiologe für Hunde).


Das Manifest mit Unterschriftsliste als PDF zum Download »


Einzelheiten des gesamten hundepolitischen Abends kann in diesem Protokoll nachgelesen werden.

Über die im Wiesbadener Manifest geforderte Halterschulung wurde am 23.11.2010 im hessischen Landtagdiskutiert.

Eingeladen haben die SPD Fraktion des Landtags, der Bund gegen Missbrauch der Tiere, der Landestierschutzverband Hessen und die Grünen-Fraktion.

Die Anwesenden waren weitgehend einig, die Listung bestimmter Rassen, als potentiell gefährliche Hunde im Landeshundegesetz, abzuschaffen. Stattdessen sollen Halter im Vorfeld besser geschult werden.

Es wurden Vorschläge gesammelt, die von den Politkern unbedingt berücksichtigt werden sollen.

Weiter Informationen:

http://www.pet-group.de/index.php/aktuelles/213-pressemitteilung-qhalterkunde-statt-rasselisteq

Donnerstag, 3. Februar 2011

Erhöhte Hundesteuer ist bis zum 15.02.11 zu zahlen

Mönchengladbach verschickt Steuerbescheide für die erhhte Hundesteuer.

Die Steuer ist bis zum 15.02.11 zu zahlen!

In Mönchengladbach beträgt die Hundesteuer ab 01.01.2011 jährlich:

für einen Hund 138,00 EUR
für zwei Hunde 165,60 EUR je Hund
für drei und mehr Hunde 207,00 EUR je Hund

Abweichend beträgt die Steuer für Hunde, die im Landeshundegesetz gelistet sind jährlich

für einen Hund 720,00 EUR
für zwei Hunde 960,00 EUR je Hund
für drei und mehr Hunde 1152,00 EUR je Hund

Beginnt die Steuerpflicht während des Kalenderjahres, wird die Hundesteuer einen Monat nach Erhalt des Steuerbescheides fällig, sonst jeweils zum 15. Februar eines jeden Jahres, ohne dass hierfür eine besondere Zahlungsaufforderung ergeht, d.h. Steuerbescheide werden nur bei Änderungen erlassen.

Angaben der Stadt Mönchengladbach. Ohne Gewähr, Irrtum vorbehalten!