Donnerstag, 24. März 2011

Fun für Hunde und Menschen in Mönchengladbach

Am Sportpark West befindet sich das Trainingsgelände von Elke Storath, die sich in Mönchengladbach auf Funhundesport spezialisiert hat.

Elke bietet ganz bewusst keine Erziehung des Hundes an, sondern zeigt Hundehaltern, wie sie sich und ihren Hund beschäftigen können.
Zum Angebot gehören:

•Longieren
•Clickern / Trickdogging
•Doggie-Fit /Dog-Dance
•Apportieren
•Abenteuerspaziergänge

Hund-MG: Frau Storath, Sie verzichten bei TEAMFUN bewusst darauf Hundeerziehung anzubieten. Das ist ungewöhnlich, denn meistens machen Hundeschulen doch von Beschäftigung bis Erziehung alles. Weshalb spezialisieren Sie sich auch den Beschäftigungsbereich?

TEAMFUN: Ja Herr Gilka, das ist wohl eher selten, aber ich habe mich ganz bewusst zu diesem Schritt entschlossen. Zum einen denke ich , dass das Angebot an Hundeschulen im Erziehungsbereich in Mönchengladbach und Umgebung bereits groß genug ist. Da sollte sich, bei den verschiedenen Konzepten und Ansätzen, eigentlich für jeden Hundehalter die passende Einrichtung finden lassen. Zum anderen bin ich davon überzeugt, dass man sich bei seiner Arbeit Schwerpunkte setzen sollte, um auch noch qualitativ gut und authentisch arbeiten zu können. Tatsächlich war der "Spaßbereich" schon immer der Teil der Arbeit, der mir persönlich am meisten Freude bereitet hat. Insbesondere zu erleben wie die Kunden mit ihren Vierbeinern durch das gemeinsame Training zu echten Teams zusammenwachsen, finde ich jedes Mal besonders spannend. Sie auf ihrem Weg dahin optimal zu unterstützen, darin sehe ich für mich immer wieder aufs Neue die Herausforderung. Deshalb habe ich mich entschlossen mich auf genau diesen Bereich zu spezialisieren.

Hund-MG: Kann man Erziehung und Beschäftigung tatsächlich trennen? Wie gehen Sie damit um, wenn Konflikte zwischen Mensch und Hunde oder Hunden untereinander beim Training auftreten?

TEAMFUN: Nein, das lässt sich sicherlich nicht trennen, denn sowohl bei der Erziehung als auch bei der Beschäftigung befindet man sich ja in einem sozialen System mit seinem Gegenüber. Erfahrungsgemäß sind aber die Hundehalter bei der spielerischen Beschäftigung nicht so verbissen und verkrampft, wie im Erziehungsbereich, was ich persönlich auch als große Chance sehe. Für den Hundehalter geht es ja im Prinzip um "Nichts". Somit ist er auch innerlich nicht so auf bestimmte Vorstellungen festgefahren und viel schneller bereit auch einmal etwas Neues auszuprobieren. Das Schöne ist, dass der Erziehungseffekt sehr oft ganz beiläufig durch die Hintertür eintritt. Denn, was der Mensch oft fälschlicherweise für "Spiel" hält, ist für den Hund in Wirklichkeit eine auslastende Beschäftigung. Immer vorausgesetzt natürlich, dass das Training vernünftig konzipiert ist. Außerdem profitieren beide Seiten davon, dass sie sich bei der gemeinsamen Arbeit, ganz nebenbei, gegenseitig besser kennen und verstehen lernen. Zusätzlich dazu schweißen die gemeinsam erzielten Erfolge sie im Laufe der Zeit zu echten Teams zusammen. Ich möchte trotzdem ganz klar betonen, dass eine, wie auch immer geartete Beschäftigung allein, kein Allheilmittel für problematisches Verhalten sein kann. Die Basis zwischen Mensch und Hund muss grundsätzlich stimmen. Das Beschäftigungstraining mit dem Hund kann und will keine Erziehungsarbeit ersetzen, sondern sollte diese meiner Meinung nach sinnvoll unterstützen und ergänzen.
Wirkliche Konflikte zwischen Mensch und Hund habe ich in meiner bisherigen Zeit als Trainer nicht erlebt. Rangeleien zwischen Hunden natürlich schon, aber diese waren meist harmloser Natur. Als Trainer sehe ich mich in der Pflicht die Wahrscheinlichkeit für solche Konflikte nach Möglichkeit so klein wie möglich zu halten, was sich aber leicht durch Einhaltung bestimmter Regeln im Trainingsalltag umsetzen lässt. Natürlich versuche ich mir ein Bild von jedem Hund-Mensch-Team zu machen , bevor dieses zum Gruppen-Training erscheint. Wenn der Hund nicht sozialverträglich mit seinen Artgenossen auftritt, gibt es ja auch die Möglichkeit des Einzeltrainings. Sollte es dennoch einmal zu einem Konflikt kommen, gilt es ruhig, souverän und entschlossen zu reagieren und dann im richtigen Moment einzugreifen. Für so etwas gibt es keinerlei Patentrezepte, das mache ich immer von der jeweiligen Situation abhängig.

Hund-MG: Auf Ihrer Webseite steht geschrieben, dass Sie nicht trainieren, um an Wettkämpfen teilzunehmen. Wie ist ihre Einstellung zu Wettkämpfen im Hundesport?

TEAMFUN: Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, dass sich Hundehalter und ihre Hunde mit anderen Teams im sportlichen Wettkampf messen. Schließlich möchte man vielleicht ja auch mal ausloten, wo genau man im Vergleich zu anderen steht. Mir persönlich ist es halt wichtig, dass der Hund nicht, sobald der Leistungsaspekt dazu kommt, zu einer Art Sportgerät mutiert, was leider manchmal geschieht. Oft passiert das sogar zunächst sehr latent, ohne dass es dem Menschen immer bewusst wird. Für mich ist der Hund eben in erster Linie ein Hund mit ganz eigenen hundetypischen Bedürfnissen und auch eigenen Rechten. Solange man den Wettkampf so betreibt, dass man den Respekt vor seinem Hund nicht verliert und dessen Vertrauen nicht zur Befriedigung des eigenen Geltungsdranges missbraucht, ist gegen ein gesundes Maß an sportlichem Wettkampf überhaupt nichts einzuwenden. Weil ich den Leistungsaspekt aber von vorneherein nicht ins Zentrum meiner persönlichen Arbeit stellen wollte, habe ich mich dazu entschlossen, das auch ganz klar auf meiner Homepage zu formulieren.

Hund-MG: Die Hundeszene neigt ja gerne zu extremen Einstellungen. Aus der völligen Nichtauslastung eines Hundes wird schnell die Überlastung des Hundes. Wie würden Sie eine sinnvolle Auslastung beschreiben?

TEAMFUN: Es ist hier wie so oft im Leben von entscheidender Bedeutung, da das richtige Maß zu finden. Ein Hund ist in meinen Augen ein hochintelligentes und sehr soziales Wesen, dass es darum nicht verdient hat, tagein tagaus ein stumpfsinniges und freudloses Dasein zu fristen. Früher hatten Hunde immer auch einen bestimmten "Job" zu erfüllen, ob nun als Hofhund, zur Jagd oder als rechte Hand des Schäfers. Heute sind sie einfach zum Sozialpartner "degradiert" worden, werden vom Menschen viel zu oft wie Ihresgleichen behandelt und manchmal zusätzlich noch mit Aufmerksamkeit regelrecht überschüttet; leider häufig im völlig falschen Moment. Eine für das soziale Gefüge nicht selten tödliche Mischung. Um einen Hund sinnvoll auszulasten ist es zunächst einmal wichtig dieses "sinnvoll" präzise zu formulieren. Damit will ich sagen, dass dieses Ziel ja bei verschiedenen Hunden und Menschen völlig unterschiedlich ausfallen kann. Der eine möchte seinen quirligen Wirbelwind körperlich auslasten, der andere möchte seinem ängstlichen Vierbeiner durch die Beschäftigung mehr Sicherheit vermitteln und wieder ein anderer sucht einfach eine Beschäftigung, um gemeinsam mit seinem Hund etwas Spaßiges zu erleben. In meinen Augen ist es daher wichtig sich zu überlegen: "Was will ich erreichen?" . Aber auch andere Dinge gilt es herauszufinden: Für welche Objekte oder Aktivitäten interessiert sich der Hund von sich aus? Mit welchen Sinnen arbeitet er gern? Stöbert er gern oder liebt er es zu rennen? Womit lässt er sich gut motivieren? Je mehr man über diese Dinge herausfindet, desto schneller findet man eine Beschäftigung, die dann sowohl für den Menschen, als auch für den Hund einen Sinn machen. Und schließlich heißt es dann "Probieren geht über Studieren". Man muss einiges eben einfach mal in der Praxis austesten, um herauszufinden, ob es einem liegt und mancher Hundehalter hat so schon das ein oder andere verborgene Talent seines Vierbeiners entdeckt. Dabei sind es oft gar nicht die großen spektakulären Aktionen, die man machen muss, um den Alltag des Hundes interessanter zu machen. Kreative Beschäftigungsideen gibt es mehr als genug. Letztendlich ist es natürlich wichtig es nicht zu übertreiben. Die Dosis macht das Gift! Wenn man seinen Hund "dauerbespaßt" tut man sicher zu viel des Guten. Es muss auch immer noch genug Zeit für körperliche und geistige Regeneration bleiben. Übrigens ist gemeinschaftliches auf der Couch oder dem Teppich Entspannen nach dem Training, zwar nicht unbedingt auslastend, macht aber auch Spaß und tut auch der Hund-Mensch-Beziehung gut. *zwinkert*

Hund-MG: Im Bereich Beschäftigung begegnen Sie ja bestimmt immer wieder Rassen, die für bestimmte Aufgaben gezüchtet wurden und deshalb an Unterbeschäftigung leiden. Welche Rassen halten Sie für eine Familie in der Stadt geeignet und wo würden Sie sagen, dass diese Rasse nur etwas für Menschen ist, die sich sehr aktiv mit dem Hund beschäftigen wollen?

TEAMFUN: Wissen Sie Herr Gilka, bei solcherlei Empfehlungen bin ich immer sehr vorsichtig. Es gibt ihn nämlich meiner Erfahrung nach nicht, den allseits gerne zitierten "perfekten Familienhund" auch , wenn manche Züchterseiten etwas ganz anders vermuten lassen. Aus meiner Erfahrung im Erziehungsbereich, geht der Mensch an sich mit dreierlei Behauptungen oft zu naiv und unreflektiert um. Zu vielen als ach so lieben und ruhigen Familienhunden angepriesenen Vierbeinern bin ich schon begegnet, die ihre Besitzer wie auf Wasserskiern hinter sich her schleiften und andersrum habe ich auch schon Border-Collies getroffen mit dem Temperament einer Schlaftablette. Natürlich haben Rassen noch typische Eigenschaften, welche Ihnen aufgrund Ihrer Entstehungsgeschichte zu eigen sind, aber man sollte sich eben nie blind darauf verlassen und nicht vergessen, dass der Anteil, den der Mensch letztendlich an der Entwicklung des Welpen nimmt, von ganz entscheidender Bedeutung ist. Viele Hütehund-Rassen werden unter dem gleichen Vorzeichen schon als Welpe völlig überbeschäftigt, weil man ja gehört oder gelesen hat, dass die viel Beschäftigung brauchen. Leider werden solche Tiere dann oft über kurz oder lang wieder abgegeben, weil sich diese selbst angestoßene Beschäftigungsspirale ins scheinbar Unerträgliche geschraubt hat. Die Rechnung zahlt dann bedauerlicherweise , wie sooft mal wieder der Hund. Wer sich also vor dem Hundekauf informiert, sollte sich, wenn er sich für einen Rassehund entscheidet, natürlich auch gründlich über die jeweilige Rasse informieren. Aber er sollte sich vor allem auch mehrere leibhaftige Vertreter dieser Rasse mal im Original anschauen bzw. sich mit den Besitzern unterhalten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind oft wesentlich wertvoller als blumige Rassebeschreibungen. Und selbstverständlich ist es mindestens genauso wichtig sich einen wirklich guten Züchter zu suchen und nach Möglichkeit auch die Elterntiere in Augenschein zu nehmen. Ein verantwortungsvoller Züchter wird genauso viel Sorgfalt auf die Auswahl seiner Welpenkäufer legen, wie Sie auf die Wahl ihres Welpen und sie sicher gerne intensiv beraten. Aber bitte nicht vergessen, dass es übrigens auch ganz tolle Mischlinge gibt . Bei allen vorbereitenden Aktivitäten darf man aber aus den Augen verlieren, dass man zu einem guten Teil immer ein Überraschungspaket kauft. Dessen muss sich der Erwerber eines Hundes generell stets bewusst sein, ganz egal ob Rassehund oder Mischling. Hunde fordern uns nun einmal viel Verantwortung ab und zwar nicht nur, wenn sie sich so entwickeln, wie wir es erwarten, sondern immer!

Hund-MG: Es gibt ja sehr viele Hunde, die nur noch die Taschen und die Hände ihres Besitzers beobachten, da hier die Belohnung zu holen ist. Im Longierkreis wird daran gearbeitet, dass der Hund auch auf Distanz den Menschen nicht aus den Augen verliert. Für einige Hundehalter ist das wahre Bindung. Erik Zimen kritisierte einmal die zunehmende Abhängigkeit des Tieres vom Menschen. Heute müssen wir einen Schritt weiter gehen und bei Klicker, Bällchen und Leckerchen sogar von einer Objektabhängigkeit sprechen. Besteht die Gefahr, dass schnell aus FUN der Fun wird, den ein Abhängiger bei der Drogeneinnahme hat? Wie kann man sich davor schützen, einen Hund zum Junkie zu machen?

TEAMFUN: Ja, bei unreflektiertem Gebrauch von Leckerchen , Clickern, Frisbee & Co. kann das leider schnell passieren. Leider sind viele Hundehalter diesbezüglich viel zu unbedarft. Zu verlockend ist ja auch das breite bunte Angebot an Spielsachen, Modetrends und Hilfsmitteln. Das typischste Beispiel für mich ist das allseits beliebte stereotype "Bällchenwerfen". Das hat meiner Meinung nach weder etwas mit Spiel noch mit Beschäftigung zu tun. Für Spiel gibt es wissenschaftliche Kriterien, die es nicht erfüllt und als Beschäftigung entbehrt es jedem niveauvollen Anspruch. Ich lege großen Wert darauf, dass beim Training der Mensch als Team-Partner und nicht das Objekt in den Fokus des Hundes gerückt wird. Der entscheidende Unterschied besteht meines Erachtens darin, dass der Mensch derjenige im Team ist, der die "Spielregeln" festlegt und auch die Kontrolle hat. Das stärkt ganz nebenbei auch seine Führungskompetenz gegenüber dem Hund und damit auch das soziale Gefüge. Wenn der Mensch den vom Hund wiederherbeigeschleppten Ball brav per Ballschleuder im hohen Bogen wieder ins Feld befördert, damit sein Vierbeiner im hinterherjagen kann, hat der Hund seinen Menschen doch gut erzogen und kann mit recht Stolz auf ihn sein, oder? Nur frage ich mich, wer da wen beschäftigt. *lächelt* Wer so handelt, muss sich darüber im klaren sein, dass er aus seinem Hund einen Junkie macht. Leider machen sich die meisten Menschen das nicht bewusst. Gerade deshalb tun Aufklärung und das Anbieten von vernünftigen Beschäftigungsalternativen Not.

Hund-MG: 2010 war in Mönchengladbach das Jahr der Freilaufflächen. Für wie wichtig halten Sie den Freilauf des Hundes für die Auslastung des Hundes? Wie sollte ein solcher Freilauf optimal gestaltet sein?

TEAMFUN: Als ich letztes Jahr erfuhr, wie es um die heißdiskutierten und vielgerühmten Freilaufflächen in Mönchengladbach bestellt ist, war ich sehr enttäuscht. Nicht nur das sie für die meisten Hundehalter gar nicht deutlich ausgewiesen sind, sie sind auch nicht eingezäunt. Die Möglichkeiten seinen Hund ohne Leine in unserem Stadtgebiet spazieren zu führen, sind leider wirklich mehr als überschaubar. Wer dabei noch mit dem Tatbestand leben muss, dass sein Hund nicht immer zuverlässig zurück kommt oder womöglich beim ersten in Sichtweite geratenden Hasen das Weite sucht, dem gehen hierzulande schnell die Alternativen aus, wenn er seinen Hund überhaupt mal von der Leine lassen möchte. Für mich ist Freilauf für einen Hund sehr wichtig und ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit für eine artgerechte Hundehaltung. Wenn ich mir einen idealen Freilauf für Hunde wünschen könnte, würde es eine ausreichend große Fläche sein müssen, mit unterschiedlichem Bewuchs (Wiese, Sträucher, Bäume), freien Flächen ,die zum Frisbee-Spielen oder Longieren geeignet sind, am liebsten noch ein kleines Gewässer und verwegener weise auch ein paar hundetauglichen Spielgeräten... na ja ein echter Hundespielplatz eben, schön eingezäunt natürlich, damit auch die oben erwähnten Hunde auf ihre Kosten kommen. Träumen darf man ja schließlich!

Hund-MG: Fünf Tage Langeweile und Samstag zu TEAMFUN? Wie kann der Hund so in den Alltag eingebunden werden, dass er auch außerhalb ihrer Trainingszeiten optimal beschäftigt ist?

TEAMFUN: Ich glaube das ist gar nicht schwer, denn man muss nicht zwangsweise viel Zeit, Aufwand oder Geld investieren, um einen Hund gut zu beschäftigen. Oft sind es gerade die kleinen Ideen und Veränderungen, die sich problemlos in den Alltag integrieren lassen und trotzdem für frischen Wind in der Beschäftigung sorgen. Nichts ist trostloser für einen Hund als täglich zur gleichen Zeit die immer wieder gleiche Runde zu drehen und nix passiert...Tristesse pur! Nicht falsch verstehen bitte. Ich meine nicht, dass Menschen für ihren Vierbeiner den ständigen Animateur geben müssen, aber ein paar nette kleine Highlights dürfte der Spaziergang schon haben. Verstecken sie doch einmal ein paar Leckerlis an verschiedenen (erreichbaren) Stellen in und an einer alten Baumwurzel und sehen ihrem Hund beim Suchen zu und ich betone : sehen sie zu! Bitte nicht aus Ungeduld hingehen und zeigen, wo sie versteckt sind oder fänden sie es als Kind spannend, wenn Oma ihnen Ostern schön mit dem Finger zeigen würde, wo die Ostereier versteckt sind? Machen sie aus den Spaziergängen kleine Abenteuer, die sie ganz bewusst mir ihren Hund zusammen genießen. Spielen sie doch mal mit ihren Hund fangen um ein paar Strohballen auf dem Feld. O.k. vielleicht wird ihr Hund sie zunächst etwas verdutzt angucken, aber wer weiß vielleicht gefällt es ihm ja. Mein Ansatz ist generell der, Angebote zu machen, bei denen das Hund-Mensch-Team gemeinsam trainieren kann und der Hund sich auf dem Platz auch mal körperlich austoben kann. Vor allem lernt der Mensch aber dabei, was er generell beim Training beachten muss, wie er seinen Hund besser "lesen" kann, wie er eindeutiger und klarer mit seinem Hund kommuniziert, und welche Tricks und Kniffe es in den einzelnen Beschäftigungssegmenten gibt. Ich lege dabei immer großen Wert darauf, dass die Menschen genügend Anregungen für den Alltag zuhause oder den Spaziergang bekommen. Trickdogging und Dog-Dance klappen prima auch im heimischen Wohnzimmer, Funility-Geräte lassen sich auch mit wenigen Aufwand im Garten nachbauen, Apportieren und Nasenarbeit ist ideal für den Spaziergang. Glauben sie mir, wenn es mir an einem nicht mangelt, sind es Ideen und diese gebe ich immer gerne weiter und freue mich sehr, wenn die Leute mir berichten, dass sie es erfolgreich umgesetzt haben. Nicht umsonst finden Sie auf meiner Seite auch den Spruch: "Langeweile war gestern!"

Hund-MG: Vielen Dank für dieses Gespräch! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit TEAMFUN im Sportpark West.

TEAMFUN: Ich danke Ihnen Herr Gilka , für das interessante Interview und, dass Sie mir die Chance gegeben haben, etwas von meinem Konzept zu erzählen. Bleiben Sie neugierig und kritisch, denn ich finde es sehr wichtig, dass wir Menschen uns Gedanken machen über das was wir tun. Das sind wir unseren Hunden schuldig. Ihnen und Ihren Lesern und natürlich allen dazugehörigen Hunden wünsche ich alle Gute und natürlich ...viel Spaß!

Montag, 21. März 2011

Mönchengladbach Odenkirchen - Giftköder

In Mönchengladbach Odenkirchen wurden Köder ausgelegt.

Es handelt sich um Hackfleisch mit Gift und teilweise mit Rasierklingen.

Bitte die Augen offen halten! Hunde die gerne unterwegs fressen, an die Leine nehmen oder (nach Gewöhnungstraining) mit Maulkorb schützen.

Giftköder Krefeld am Forstwald

Im Krefeld Forstwald wurden Giftköder ausgelegt.

Bitte in diesem Gebiet die Augen offen halten!

Freitag, 18. März 2011

16.03.11 Hund beißt Frau in Nase

Wir berichten hier zukünftig über alle uns bekannten Beißunfälle mit Hunden, bei denen Menschen verletzt wurden. Diese Berichte sollen einen Überblick geben, wie es zu solchen Vorfällen kommen kann, welche Rassen beteidigt sind und wo die Ursachen liegen können. Hundehalter sollen dadurch auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht.


Beachten Sie bitte auch den Beitrag:

Hunde können beißen




Am Dienstag den 15.03.2011 ist in Kempen eine Frau durch einen Hundebiss an ihrer Nase schwer verletzt.

Sie versuchte den schlafenden Hund zu streicheln, der erschrocken nach ihr schnappte.

Quelle: rp-online

Weitere Giftköder im Umkreis Mönchengladbach Hardt

Immer noch werden Giftköder im Umkreis von Mönchengladbach Hardt aufgefunden. Letzte Meldungen betreffen das Gebiet "Am Kirschbaum".

Dienstag, 1. März 2011

Vorträge Seminare März 2011

Diese Ankündigung soll dem Hundehalter die Möglichkeit geben, eine weitere Informationsquelle zu nutzen. Einseitige Darstellungen, oberflächliche Betrachtungen und Pauschalisierungen sollten immer kritisch betrachtet und wissenschaftlich hinterfragt werden.


Vorträge und Seminare für März 2011 in der Nähe von Mönchengladbach können Sie diesen Webseiten entnehmen:

D.O.G.S. Mönchengladbach
D.O.G.S. Krefeld

Verantwortlich für das Angebot ist der Veranstalter. Richten Sie bitte Anmeldung und Fragen direkt an den Veranstalter!