Montag, 16. Januar 2012

Freitag der 13. für Hunde in Deutschland

Am Freitag den 13. hat das Zoofachgeschäft Zajac erste Hundewelpen zum Verkauf erhalten.

Der "Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe in Deutschland" hatte sich verpflichtet, keine Hunde in Zoogeschäften zu verkaufen.

Das weltgrößte Zoofachgeschäft Zajac ist kein Mitglied des Verbandes und ignoriert die freiwillige Verpflichtung seiner Mitbewerber, wie er auch die Proteste großer Tierschutzorganisationen ignoriert.

Norbert Zajac weist darauf hin, dass die Welpen gut versorgt werden und das Vorhaben von Ordnungs- und Veterinäramt kontrolliert wird.

Damit ist die Sache für ihn in Ordnung!

Das Problem ist weniger Norbert Zajac, sondern bestehende Gesetze, die Zajac so wenig aufhalten können, wie sie die Hundehändler aufhalten konnten, die schon lange in Deutschland mit Hunden handeln.

Der Gesetzgeber betrachtet nur das unmittelbare Leiden eines Tieres. Ein solches Leid können die Behörden bei Zajac nicht feststellen.

Trotzdem ist Leiden vorprogrammiert, wenn:

*nicht ohne kommerzielle Interessen für einen Welpen der passende Besitzer gesucht werden kann.

*der Züchter keine Rückmeldung über spätere Krankheiten oder Verhaltensauffälligkeiten des Hundes bekommt.

*die Rücknahme des Hundes im Notfall durch den Züchter, nicht gegeben ist.

Volle Tierheime und Rassehunde die unter schweren Erbkrankheiten leiden sind ein Zeichen dafür, dass Zajac nur die Spitze des Problems ist.

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