Montag, 23. Januar 2012

Mit Internet zum Gassigehen

Die Web-APP von doggy.heroku.com bietet nach Redistrierung die Vernetzung mit anderen Hundehaltern.

Unterwegs soll der Hundehalter die Position anderer Hundehalter sehen können, um sich zum gemeinsamen Gassigehen zu treffen.

Die WEB-APP bietet darüber hinaus die Möglichkeit Informationen über die eigene Gassirunde zu speichern. Die Wegstrecke wird auf einer Karte eingezeichnet. Die Länge und Dauer des Spaziergangs werden erfasst.

Die Funktionen sind allerdings nur so gut, wie die Ordnungsfähigkeit des eigenen Handys. Mit meinem Handy, dem Samsung Galaxy S plus, hatte ich teilweise starke Abweichungen von meiner tatsächlichen Position.

Zusätzlich bietet die Web-App auch eine Übersicht der Giftköderwarnungen aus der Region und zeigt vermisste Hunde an.

Eine gute Anwendung, die gemeinsame Spaziergänge mit Hund unterstütz, was dem Wohle von Hund und Halter in Deutschland fördern kann.

Ich bin gespannt, wie sich die Webseite in der Praxis bewähren wird.

Aktion: Beratung vor dem Hundekauf

Daniela Schramm vom Hundezentrum-MG fordert alle Hundeschulen auf, eine kostenlose Beratungsstunde für zukünftige Hundehalter anzubieten. Auf ihrer Facebookseite können sich Schulen eintragen, die an dieser Aktion teilnehmen möchten. Obwohl schon fast alle Hundeschulen eine solche kostenlose Beratung im Angebot haben, ist es noch nicht üblich, sich vor dem Kauf eines Hundes intensiv beraten zu lassen. Dabei sorgen Rasse und Herkunft des Hundes schon häufig dafür, dass das Kind schon, vor dem ersten Schritt in eine Hundeschule, im Brunnen ist. Der Niedlichkeitsfaktor kann beim Hundekauf überwältigend sein. Er hat aber auch schon viele Hunde ins Tierheim gebracht. Die Haltung und Erziehung eines Hundes ist mit viel Arbeit verbunden. Ausreichendes Wissen über Verhaltensmerkmale bestimmter Rassen, Krankheiten und Entwicklung des Hundes sollte unbedingt bereits vor der Anschaffung eines Hundes vorhanden sein.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Jagende Hunde sind gefährliche Hunde

Wer bisher die Landeshundegesetze ignoriert hat, weil er nicht betroffen war, könnte bald ein böses Erwachen erleben. Es ist möglich, dass bald sehr viele Hunde als gefährlich eingestuft werden müssen. Ein Hund aus Staufenberg (Hessen) wurde als gefährlich eingestuft, weil er ein Reh gejagt hat. Seine Gefährlichkeit konnte auch nicht durch einen bestandenen Wesenstest widerlegt werden. Das zuständige Verwaltungsgericht hat dieses Vorgehen als rechtens bewertet. Für Hundehalter kann das bedeuten, dass der eigene Hund jederzeit als gefährlich eingestuft werden kann, wenn er gelegentlich einen Hasen hetzt. Die Gesetzesgrundlage ist vorhanden. Das Landshundegesetz in NRW schreibt:
(3) Im Einzelfall gefährliche Hunde sind 6. Hunde, die gezeigt haben, dass sie unkontrolliert Wild, Vieh, Katzen oder andere Tiere hetzen, beißen oder reißen
Bei den zahlreichen Hunden, die immer mal wieder zu einer kleinen Jagt aufbrechen, können wir bald zum Gefahrenhundeland werden. Die bestehenden Gesetze müssen nur umgesetzt werden. Der Kämmerer der Stadt Mönchengladbach würde sich freuen, denn jeder gefährliche Hund, bringt 720 EURO Hundesteuer.

Montag, 16. Januar 2012

Freitag der 13. für Hunde in Deutschland

Am Freitag den 13. hat das Zoofachgeschäft Zajac erste Hundewelpen zum Verkauf erhalten.

Der "Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe in Deutschland" hatte sich verpflichtet, keine Hunde in Zoogeschäften zu verkaufen.

Das weltgrößte Zoofachgeschäft Zajac ist kein Mitglied des Verbandes und ignoriert die freiwillige Verpflichtung seiner Mitbewerber, wie er auch die Proteste großer Tierschutzorganisationen ignoriert.

Norbert Zajac weist darauf hin, dass die Welpen gut versorgt werden und das Vorhaben von Ordnungs- und Veterinäramt kontrolliert wird.

Damit ist die Sache für ihn in Ordnung!

Das Problem ist weniger Norbert Zajac, sondern bestehende Gesetze, die Zajac so wenig aufhalten können, wie sie die Hundehändler aufhalten konnten, die schon lange in Deutschland mit Hunden handeln.

Der Gesetzgeber betrachtet nur das unmittelbare Leiden eines Tieres. Ein solches Leid können die Behörden bei Zajac nicht feststellen.

Trotzdem ist Leiden vorprogrammiert, wenn:

*nicht ohne kommerzielle Interessen für einen Welpen der passende Besitzer gesucht werden kann.

*der Züchter keine Rückmeldung über spätere Krankheiten oder Verhaltensauffälligkeiten des Hundes bekommt.

*die Rücknahme des Hundes im Notfall durch den Züchter, nicht gegeben ist.

Volle Tierheime und Rassehunde die unter schweren Erbkrankheiten leiden sind ein Zeichen dafür, dass Zajac nur die Spitze des Problems ist.

Montag, 9. Januar 2012

Den Hund mit dem Handy rufen

Der Hund kommt nicht? Einfach das Handy aus der Tasche geholt und die Smartphone App "Hundepfeife" starten. Unterschiedliche Frequenzen sind einstellbar und auf Tastendruck ruft das Handy den Hund.

Einfacher geht es nicht mehr! Oder? Wer will da noch analog pfeifen?

http://itunes.apple.com/de/app/hundepfeife-gratis/id421793774?mt=8


Sinnvoller erscheint mir da die App von Giftköder-Radar, die Informationen über Giftköderfunde direkt auf dem Handy anzeigt.

http://www.giftkoeder-radar.com/


Nützliche Informationen bietet die App "Hundestrände", für Urlauber mit Hund.

http://www.hundestraende.com/Hundestraende.com/Willkommen_auf_Hundestraende.com.html


Für Ersthelfer liefert die App "Erste Hilfe beim Hund" brauchbare Informationen. Ich halte aber den Besuch eines entsprechenden Erste Hilfe Kurses oder den Kauf eines Buchs für sinnvoller. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur altmodisch!

http://erste-hilfe-hund-app.de/



Ein Blick in die Appstores lohnt sich für Hundehalter! Selbst dann, wenn es einfach nur unterhaltsam ist.