Mittwoch, 18. Dezember 2013

Cesar Millan: Die Glücksformel für den Hund: 98 Tipps vom Hundeflüsterer

Wer diesen Text liest, wird kein eindeutiges Statement bekommen, ob ich Cesar Millan gut finde oder nicht.

Wer Pro oder Contra sucht, wird hier nicht fündig.

Das Buch von Cesar Millan “Die Glücksformel für den Hund: 98 Tipps vom Hundeflüsterer“ ist ein Einblick in Cesars eigene Welt der Hundeerziehung.

Quellangaben fehlen und deshalb ist nicht nachvollziehbar, womit Cesar seine Aussagen begründet.

Seine Thesen, die meist im Zusammenhang mit dem “menschlichen Rudelführer“ stehen, scheinen eher persönliche Interpretation zu sein.

Trotzdem werden die von Cesar beschriebenen Methoden häufig funktionieren.
Vielen Anhängern von Cesar Millan wird es daher egal sein, ob die gelieferten Erklärungen richtig oder falsch sind.

Millan liefert in diesem Buch einfache Rezepte für den Hundehalter, die zum Erfolg führen können. Der Leser bekommt das positive Gefühl, ein Rudelführer zu sein oder einer werden zu können.

“Bewegung, Disziplin, Zuneigung“ lautet die Zauberformel. Diese Faktoren sind nicht neu und auch keine Erfindung von Cesar Millan.
Es gibt kaum einen Hundetrainer, der seinen Kunden nicht dieses Vorgehen empfiehlt.

Die Wirkung wird dadurch erzielt, dass die Veränderung im Umgang mit dem Hund eine soziale Neuorientierung des Hundes erfordert.

In dieser Umorientierungsphase kann der Hundehalter neue Regeln etablieren.

Die längeren Spaziergänge bereichern das Leben des Hundes und schaffen dadurch eine höhere Ausgeglichenheit.
Allerdings gibt es auch immer mehr Hunde, die Überbeschäftigt sind und Ruhe brauchen.

Zuneigung sparsam einsetzen ist ein einfaches Mittel, um den Wert dieser Belohnung zu erhöhen.

Ein Rudelführer, im Sinne einer Rangordnung im Wolfsrudel, wird aber kein Mensch durch die Einhaltung dieser Regeln.


Das teilweise falsche Bild vom Rudelführer ist vermutlich für den Verkauf des Buches wichtig.
Es erzählt die Geschichte vom modernen Dr. Doolittle, der als Rudelführer die Sprache der Tiere spricht. Mit den Techniken aus diesem Buch soll der Leser dies lernen können und dadurch sogar sein Leben verändern. Mich erinnert dies an amerikanische Selbsthilfebücher.

Beobachtungen an Wolfsfamilien im Freiland zeigen, dass die Rangordnung in einer Wolfsgruppe eher mit der Ordnung in einer menschlichen Familie vergleichbar ist.

Es spielt keine Rolle, wer in der Familie als erster ins Haus geht oder wer beim Spaziergang vorne läuft. Wolfsbeobachtungen zeigen, dass selbst Alphatiere im Rudel hinten laufen können ohne ihren Rang zu verlieren. Entsprechende Aussagen im Buch, die das Gegenteil behaupten, sind daher falsch.

Wem die Rangordnungsgeschichten von Cesar Millan gefallen, der darf natürlich an diesem Modell festhalten. Wer sich aber wirklich an der Natur orientieren möchte, der sollte die Bücher von Bloch und/oder Radinger lesen.

Der Wolfsforscher Günther Bloch schlägt vor, sich in der Beziehung zwischen Mensch und Hund mehr an der Beziehung zwischen Wolfseltern und Welpen zu orientieren.

Das “Modell“ der ausgeglichenen Energie, das Cesar Millan beschreibt, kann nützlich und wirkungsvoll sein. Besser fände ich es aber, wenn vom Gemütszustand des Halters gesprochen würde und nicht von einer Energie, die als etwas Übersinnliches oder magisches beschrieben wird.

Ein ruhiger und ausgeglichener Gemütszustand ist die Abwesenheit von hoher Erregung. Jede Erregung des Hundehalters wird auf den Hund übertragen und steigert häufig das Problemverhalten. In diesem Zusammenhang sind die Ratschläge von Millan durchaus brauchbar.

Ein Mensch, der Wut, Unsicherheit und Angst zeigt, der gestresst ist, wird im Einwirken auf den Hund kaum das richtige Maß finden und deshalb ist es erforderlich, dass jeder Hundehalter sich in Konfliktsituationen kontrollieren kann.

Cesar Millan gibt Hinweise, wie dieser entspannte Zustand herbeigeführt werden kann. Es werden Techniken vorgestellt, die auch von Schauspielern verwenden werden.

Leider wird die soziale Komplexität der Mensch-Hund-Beziehung durch die Rezeptstuktur des Buches, zu wenig berücksichtigt.

Cesar Millan fordert dazu auf, den Hund erst einmal als Tier zu sehen, dann als Hund, dann als Rasse und erst zum Schluss als Persönlichkeit.

Auch wenn klar wird, was der Autor damit sagen möchte, halte ich dieses Modell für problematisch, denn gerade die komplexe Persönlichkeit des Hundes ist es, die eine Erziehung auf Rezept schwierig machen kann.

Hundehalter sollten es besser umgekehrt machen und erst nach der Persönlichkeit ihres Hundes fragen. Was der Hund allgemein oder die Rasse speziell braucht, wird sich dann automatisch herausstellen.

Wer dafür ein Modell benötigt, der kann überlegen, ob sein Hund ein A-Typ oder ein B-Typ ist. Typ A ist erkundungsfreudiger und Typ B eher abwartend.

Eine weitere nützliche Einteilung ist die drei Klassengesellschaft der Hunde, wie sie Bloch beschreibt.

Da gibt es die Seelchen, das gesellige Mittelfeld und die Kopfhunde.

Im Internet findet sich hier eine gute Beschreibung zu diesen Einteilungen.


Mit wenigen Faktoren kann der Hundehalter seinen Hund Charakterisieren und erfährt sehr viel über seinen Hund, der eben doch erst mal eine Persönlichkeit ist.

Die Suche nach den Ursachen für ein Problemverhalten klammert Cesar Millan weitgehend aus.

Die Formel: “Bewegung, Disziplin, Zuneigung“ plus “ruhige Energie“ können aber nicht jedes Hundeproblem lösen.


Das in diesem Buch vorgestellte Modell kann durchaus eine nützliche Hilfe im Umgang mit dem Hund sein, wenn man es mit Sachverstand liest und nicht blind den Aussagen von Millan vertraut.

Ein Rudelführer, der alles kontrolliert und seine Rudelführerschaft durch ständiges Einschränken festigen muss, braucht keine Mensch-Hunde-Beziehung.

Entspannter geht es mit Kontrolle und Führanspruch, wo es nötig ist, weil der Mensch verantwortlich ist. Einige Regeln, die aufgestellt werden, weil der Mensch es möchte und nicht weil es ein Zeichen von Rudelführerschaft ist, können hilfreich sein.

Weil die Bücher von Cesar Millan nicht losgelöst von seinen Fernsehshows gesehen werden können, möchte ich diesbezüglich sagen, was unbedingt gesagt werden sollte:


Wer die Fernsehserien von Millan gesehen hat, der wird von den schnellen Erfolgen begeistert sein.

Die Warnung, die der Sender bei der Ausstrahlung anbringt, sollte wirklich ernst genommen werden. Ein massives Einwirken auf einen Hund, kann nur - wenn überhaupt – nach eingehender fachlicher Analyse erfolgen und sollte immer entsprechend kompensiert werden.

Dies erfordert ein hohes Fachwissen und viel Erfahrung im Umgang mit Hunden.

Dies ist eine wichtige Warnung für alle, die glauben, sie seien nach dem Lesen des Buches in der Lage mit gefährlichen Hunden zu arbeiten!

Darüber hinaus ist für mich jede Hundeerziehungsshow in erster Linie darauf ausgelegt die Massen zu unterhalten. Für die Unterhaltung der Massen und die damit verbundene Einschaltquote aber auch für den höheren Bekanntheitsgrad der Protagonisten ist scheinbar jedes Mittel erlaubt.

Früher wurden die Raubtierbändiger im Zirkus bejubelt, die ihren Kopf ins Maul des Löwen legten. Heute ist der Hund das Raubtier und man bejubelt die Wunderheilungen im Fernsehen.

Das Volk sollte unbedingt den Unterschied zwischen Realität und Zirkuswelt begreifen. Sonst kann es schnell für Hund und Mensch gefährlich werden.

Montag, 16. Dezember 2013

Zweite Woche auf dem Weg zur Hundetrainerin

Yvonne Wagner hat die zweite Woche auf dem langen Weg zur ausgebildeten Hundetrainerin hinter sich gebracht.

Wer dieses Blog verfolgt, kennt sie schon und hat die erste Woche miterlebt. Voller Zweifel und ganz bei sich selbst und ihrem Hund hat sie nach ihrer ersten Ausbildungswoche vieles hinterfragt, was bisher für sie nicht beachtenswert war.

In die zweite Woche startete sie mit mehr Selbstsicherheit und Freude und endete mit der Gewissheit, wahrscheinlich nie wieder unbefangen einen Hundehalter mit seinem Hund beobachten zu können. Auch die beliebten Hundeerziehungsunterhaltungsshow wird sie nie wieder ohne inneren Aufschrei sehen können.

Besonders groß ist ihr Aufschrei, wenn Erziehungshilfsmittel im Fernsehen, Zeitschriften oder Bücher ohne ausreichende fachliche Anleitung vorgestellt werden. Die Gefahr ist groß, dass ohne Anleitung das Hilfsmittel falsch eingesetzt wird. Nicht selten führt das zu noch größerem Problem beim Hund.

Eine wichtige Aufgabe einer Hundetrainerin besteht darin, die richtige Anwendung eines geeigneten Hilfsmittels dem Kunden zu vermitteln. Das geht nur über praktisches Üben und das kann kein Buch und keine Fernsehserie leisten.

Häufig wird das in Hundeschulen nur unzureichend gemacht und viel mehr auf kundenbindende Maßnahmen gesetzt. Die Kasse klingelt eben länger, wenn der Kunde drei Zehnerkarten Beschäftigungsprogramm kauft, als zwei Einzelstunden, wo dem Kunden der richtige Umgang mit Halti vermittelt wird.

Zugegeben kann dies nicht getrennt werden und die Beschäftigung ist häufig ein wichtiges Element eines ganzheitlichen Trainings. Neben den Hilfsmitteln in der Hundeerziehung ging es deshalb auch um die sinnvolle Auslastung eines Hundes. Sinnvoll ist für viele, eine rassespezifische Beschäftigung, was aber auch nicht immer unkritisch ist. Yvonne hat eine ganz klare Meinung, was bei ihr ein Welpe im ersten Jahr machen sollte. In Stichworten nennt sie: "Ruhe, Entspannung, körperliches Spiel beim und mit dem Menschen, Frust ertragen lernen, Eindrücke in kleine Häppchen sammeln."

Für erwachsene Hunde bevorzugt sie das Longieren und die Fährtenarbeit als geeignete Beschäftigung.

Wichtig ist ihr aber auch, dass Beschäftigung nicht immer Sport sein muss. Beim normalen Spaziergang kann vieles den Familienhund sinnvoll beschäftigen und es sollte auch keine Dauerbeschäftigung betrieben werden. Das Bedürfnis nach Ruhe und langen Schlafphasen vergessen viele Menschen, die davon überzeugt wurden, dass ihr Hund nicht ausgelastet sei.

Das Thema Beschäftigung ist ein Reizthema! Schließlich leben sehr viele Leute von Beschäftigungsangebote für Hunde(halter). Vereine haben sich gegründet und Wettbewerbe werden ausgetragen, um Hunde im Alltag zu beschäftigen. Solange es nur um harmloses Hürdenlaufen oder Treibball geht, bleibt die breite Masse beim Thema Hundesport noch unberührt. Geht es aber um die Hobbyausbildung eines Schutzhundes, dann erhitzen sich die Gemüter sehr schnell.

Noch emotionaler wird es, wenn über Hunderassen kontrovers diskutiert wird. Über Kampfhunde darf von Hundeleuten nur positiv gesprochen werden, um nicht noch Wasser auf die Idiotienmühlen mancher Politiker zu gießen. Von Qualzuchten wollen Zuchtvereine und Rassenliebhaber auch nichts wissen. Die Dinge sind aber nun mal so, wie sie sind und wenn Hunde ohne tägliche pflege oder frühe medizinische Hilfe nicht lange überleben könnten, dann handelt es sich nicht mehr um gesunde Hunde.

Welche Rasse ist denn nun die geeignete Familienrasse?

Erste Informationen bekommen zukünftige Hundebesitzer aus dem Internet. Da gibt es eine Mischung aus guten Ratschlägen, Vorurteilen und pauschale Regeln für den Welpenkauf. Der Golden Retriever gilt als der leicht erziehbare Familienhund. Yvonne ist aber davon überzeugt, dass sie einen Schäferhund aus guter Zucht viel eher in eine Familie stecken würde.

Pauschal kann wahrscheinlich keine Entscheidung alleine nach Rasse getroffen werden und bestimmt reichen einige Stunden im Internet oder der Ratschlag von Freunden nicht aus.

Häufig wird das Aussehen des Hundes und der persönliche Geschmack eine große Rolle spielen. Wichtig ist aber dann eben auch, dass die Familie die spezifischen Eigenarten einer Rasse kennt und darauf achtet, dass die Zucht gesund ist und nicht zu den Qualzuchten gehört.

Eine Woche ist vergangen, in der sch Yvonne mit unterschiedlichen Hunderassen und deren Eigenarten, mit zahlreichen Hilfsmitteln und deren Verwendung und mit dem Thema Beschäftigung auseinandergesetzt hat. Viele ihrer Ansichten zu den Themen sind kritischer geworden. Manchmal verliert sie den unbeschwerten Blick auf die Hundewelt und schnell werden ständige Kritiker zum unbeliebten Querulanten. Das ist eine große Gefahr! Leute lieben die einfachen Rezepte, die in vielen Hundeschulen, im Fernsehen oder über Bücher angeboten bekommen. Als zukünftiger Hundetrainer ist man auch gefordert, diese Beratungsgespenster wieder aus den Köpfen der Leute zu bekommen. Wie erstaunt ist mancher Kunde, wenn die Trainerin dem Border erst einmal Zwangsruhe verordnet, obwohl im Fernsehen die Sportart Treibball empfohlen wurde.

Yvonne hat keine Zweifel daran, dass sie in naher Zukunft als Hundetrainerin tätig sein wird. Das ist sie den Hunden schuldig. Wer sich das nötige Wissen angeeignet hat, sollte es nicht für sich behalten. Allerdings ist sie skeptisch, ob sie die Hundehalter überzeugen kann. Denn viele Menschen sehen die Dinge einfach anders, als ein Hundetrainer. Für diese Menschen sind die Ansichten wohl nur schwer verständlich.

Doch bevor sie sich darum Gedanken macht, macht sie erst einmal ihre Ausbildung zu Ende.

Montag, 21. Oktober 2013

Erste Ausbildungswoche zur Hundetrainerin

Yvonne Wagner hat ihre Hundetrainerausbildung begonnen.

Die erste Ausbildungswoche war für Yvonne eine Woche voller starker Gefühle. Sie war aufgeregt, neugierig und hatte Angst, die Erwartungen, die an sie gestellt werden nicht zu erfüllen.

Das Erlernte machte sie euphorisch und gleichzeitig war sie frustriert, weil sie erkannt hat, was sie in der Vergangenheit alles falsch gemacht hat.

Die Zweifel bleiben, ob Yvonne den richtigen Weg für sich finden wird.

Gerade diese Verunsicherung hilft aber dabei sich selbst zu hinterfragen und die eigenen Fähigkeiten zu erkennen. Der Weg dahin ist frustrierend und ernüchternd.

Menschen beobachten nicht objektiv. Der Mensch interpretiert seine Wahrnehmung und filtert das Wahrgenommene. Es sind besonders diese Filter, die dazu führen, dass in manchen Hundeschulen alle Hunde grundsätzlich unterbeschäftigt sind und in anderen Hundeschulen beispielsweise alle Hunde ein Dominanzproblem haben. Es sind die Filter des Trainers, die nur wahrnehmbar machen, was er sehen will.

Am Anfang einer Ausbildung steht die Bereitschaft ein Schüler zu werden und den Aussagen des Lehrers zu vertrauen.

In kleinen Schritten wurde in der ersten Ausbildungswoche über Videoaufnahmen das Ausdrucksverhalten verschiedener Hunde analysiert. Die Schüler lernten zu beobachten, was nicht einfach ist, denn der Mensch interpretiert meist, was er sieht. Die Interpretation ist dann bereits eine gefilterte Wahrnehmung.

Für Yvonne war es schmerzhaft, ihren Wahrnehmungsfilter zu verlieren. Ihren eigenen Hund hat sie immer als lebhaft bezeichnet, obwohl er sich nervös und unsicher zeigte und nicht so gehorsam, wie sie immer dachte. Durch die filterlose Bewertung des eigenen Hundes hat Yvonne Wagner sich selbst nun als erste Kundin gewinnen können. (Wahrscheinlich wird sie ihr schwierigster Kunde werden.)

Bei Ihrem Hund will sie Vertrauen aufbauen und Sicherheit vermitteln!
Mit Leckerchen oder Drill ist dieses Ziel nicht erreichbar. Hier geht es um soziale Arbeit – um Beziehungen.

Sich selbst zu erkennen ist voller Gefahren. Durch die fehlenden Filter wird unser soziales Umfeld anders wahrgenommen.
Wir sehen plötzlich, wie andere Menschen mit ihren Hunden umgehen und sind geneigt ungefragt zu belehren. Wie soll aber der Belehrte verstehen, wenn er doch selbst noch eine gefilterte Wahrnehmung hat?

Die hohe Kunst als Berater zu arbeiten liegt darin, die Dinge klar zu erkennen und mit denen erfolgreich zu kommunizieren, die die Dinge noch nicht so klar sehen können.

Kunden wird nicht geholfen, wenn ein “Hundeflüsterer“ nicht mit Menschen umgehen kann. Kunden wird nicht geholfen, wenn der Berater mit Menschen umgehen kann aber den Hund nicht richtig analysiert.

Beste Ergebnisse sind erst erzielbar, wenn beide Fähigkeiten vorhanden sind.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Traibball für Fortgeschrittene - Ein Seminar in MG

Das Hundezentrum MG kündigt folgendes Seminar an:

27.10. 11-14 Uhr TREIBBALL SEMINAR für leicht Fortgeschrittene
Dieses Seminar richtet sich an Hundehalter die bereits das Einsteiger Seminar besucht haben oder anderweitig Vorkenntnisse erworben haben. Es wird zunächst der aktuelle Trainingsstand ermittelt, Aufbaufehler korrigiert und der Abbau von Hilfsmitteln begonnen. Danach werden weiterführende Übungen gezeigt, um die Arbeit auf Distanz mit mehreren Bällen zu erreichen.

Für Inhalte ist alleine das Hundezentrum MG verantwortlich.
Bitte richten Sie Fragen und Anmeldungen direkt an das Hundezentrum MG:

Hundezentrum MG
Telefon: 02166 - 1309676
Mobil: 0162 - 6919684

Alle Angaben sind ohne Gewähr!


Montag, 30. September 2013

Traumberuf Hundetrainerin

Selbstverwirklichung am Hund ist ein Trend. In Mönchengladbach und Umgebung gibt es eine Fülle an Hundeschulen und ständig kommen neue Anbieter auf den Markt.

Ein finanzstarker Ehepartner trägt dabei so manche Hobbyeinrichtung und schafft dadurch eine künstliche aber ernstzunehmende Konkurrenz für Unternehmen, die gewinnbringend arbeiten müssen.

Dem gelangweilten Hundefreund steht bei der Gründung einer eigenen Hundeschule auch nicht viel im Weg.
Ein Gewerbeschein und einige Anzeigen in der lokalen Zeitung reichen völlig aus. Wer dann noch auf seiner Webseite Seminare und Vorträge auflistet, die er besucht hat, signalisiert dem zukünftigen Kunden seine Kompetenz.

Auf der anderen Seite, gibt es für Hundetrainer keinen vorgeschriebenen Ausbildungsweg.
Viele anerkannte Spezialisten sind auf unterschiedlichen Wegen in den Beruf eingestiegen. Häufig hat sich deren Wissen und Können über Jahre angesammelt.

Ein solch langsamer Ausbildungsweg funktioniert aber nicht, wenn mit viel Werbegewalt auf den Markt gedrängt wird. Wer massiv in den Markt eindringt, muss den Markt sofort bedienen können. Dabei hätten gerade die Hobbyhundeschulen genügend Zeit zum lernen.

So manche Hundeschule verzichtet sogar ganz auf fundiertes Wissen. Sie bauen auf halbgare Ideologien und vorgefertigte Methoden. Das ist einfacher und schneller! Der Kunde muss nur davon überzeugt werden.

Dabei gibt es Ausbildungsangebote, in denen das Fachwissen in Seminaren und Vorträgen vermittelt wird. Ein einfacher Einstieg für Menschen, die nicht zahlreiche Fachbücher lesen wollen oder einfach lieber in der Gruppe lernen. Der Austausch mit Kollegen und die Möglichkeit erste Praxiserfahrung zu sammeln sind hier weitere große Vorteile.

Zu einer solchen Ausbildung hat sich auch Yvonne Wagner angemeldet.

Mit diesem Blog darf ich Yonnve Wagner aus Siegen bei ihrer Ausbildung begleiten.

Yvonne Wagner startet Ihre Ausbildung zur Hundetrainerin im Oktober 2013 bei “Hundetrainerausbildung OWL“. Die Ausbildung endet im Oktober 2014 mit der Möglichkeit einer Zertifizierung durch die Tierärztekammer in Schleswig-Holstein oder Niedersachsen.

Genau genommen hat Yvonne Wagner aber schon mit Ihrer Ausbildung begonnen. Sie bietet mit ihrem Unternehmen “The Walking Dog“ einen Gassi-Service in Siegen und Umgebung an, wo sie bereits nötige Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Hundepersönlichkeiten sammelt und ihren Kunden immer wieder bei Problemen hilft.

Yvonne Wagner plant gezielt und stürzt nicht blauäugig auf den Markt. Sie will sich die Erfahrung und das Wissen aneignen bevor sie sich vom Marktgeschehen völlig abhängig macht.

In ihrem gelernten Beruf, als Augenoptikermeisterin, reduzierte sie Ihre Arbeitsstundenzahl und arbeitete in der gewonnenen Zeit als Hundeausführin. Diesen Service bietet Sie vormittags, an Wochenenden und nach Absprache auch abends an.

Wo genau die Reise hin geht, kann Yvonne noch nicht sagen. Sie wird sich mit dem Thema intensiv beschäftigen.

Aktuell ist auf Ihrem Blog zu lesen, wie sie erste positive Erfahrungen mit dem von Cesar Milan beschriebenen “Rudelführer-Konzept“ machte. Über inneren Dialog aber auch über Ablenkung mit Leckerchen brachte sie einen Hund bei einer schwierigen Hundebegegnung zur Ruhe.

Ich bin gespannt, ob und wie sich im laufe der Ausbildung ihre zu diesem Konzept verändern wird.

Hier im Blog werde ich bald über ihre ersten Ausbildungstage berichten dürfen.

Schnüffelspiele und Umgangsregeln im Alltag

Das Hundezentrum MG kündigt folgende Seminare an:

13.10. 11-15 Uhr Schnüffelseminar
Ein Seminar für alle Schnüffelnasen, die mal ausprobieren wollen, auf welche Art und Weise sie am besten ausgelastet werden.

17.10. 19-21:30 Uhr Themenabend "Umgangsregeln für den Alltag"
Mit Hilfe von häuslichen Strukturen und Alltagsregeln die Beziehung zum Hund verbessern.


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Mittwoch, 18. September 2013

Stress bei Hunden - eine Schulung für das Tierheim Mönchengladbach

Am 05.09.13 und 06.09.13 habe ich im Auftrag des Tierheims Mönchengladbach am Schulungsmodul 1 der DogWorld Stiftung in Brandenburg teilgenommen.

Schwerpunkte der DogWorld Stiftung ist, die Haltungsbedingungen und Vermittlungschancen der Hunden in Tierheimen zu verbessern.

Beispielsweise sollte die Gruppenhaltung von Tierheimhunden gefördert werden, und die sinnvolle Auslastung der Hunde soll Alltag in deutschen Tierheimen werden.

Eine weitere Aufgabe sieht die Stiftung in der Einrichtung von Hundealtersheimen, in denen ältere Tiere, die durch ihr Alter kaum noch vermittelbar sind, ein hundegerechtes Leben führen können.

In insgesamt acht Schulungsmodulen vermittelt die DogWorld Stiftung Tierheimmitarbeitern und Ehrenamtler nötiges Wissen und leistet dadurch Hilfe zur Selbsthilfe.

Hauptthema im Schulungsmodul 1 ist Stress beim Hund.

Theoretisches Wissen vermittelte Dr. Udo Gansloßer und Thomas Baumann setzte mit allen Teilnehmern die Theorie in die Praxis um.

Im theoretischen Teil wurde über Unterschiede zwischen Angst und Furcht aufgeklärt, der Begriff Stress wurde definiert, Stereotypen, Übersprungshandlungen und Ersatzhandlungen wurden erklärt.

Ein großer und wichtiger Teil war eine Abhandlung über die Hormone, die beim Auftreten von Stress aktiv sind.

Im praktischen Teil wurden unterschiedliche Tierheimhunde von den Seminarteilnehmern unabhängig voneinander unter Testbedingungen beurteilt. Mit Hilfe von Zeitlupenaufnahmen wurde das Ausdrucksverhalten der Hunde analysiert.

Die Bewertungen der Hunde fielen anfangs noch unterschiedlich aus, rückten aber im weiteren Verlauf des Seminars bei den Teilnehmern immer mehr zusammen.


Jeder Teilnehmer sollte nach dem Seminar in der Lage sein, ein standardisiertes Beurteilungsverfahren in seinem Tierheim umzusetzen, durch das die Vermittlungschancen der Hunde steigen und Risiken minimiert werden.

Stresssymptome und mögliche Auslöser können von den Teilnehmern des Moduls nun besser erkannt und durch gezielte Maßnahmen reduziert werden.

Bei der Beratung orientiert sich die DogWorld Stiftung sehr stark an wissenschaftlichen Grundlagen. Ideologien und persönliche Vorstellungen von Tierschutz, die aber fachlich falsch sind, sollten dringend hinterfragt werden. Tierschutz sollte in Deutschland nicht nur emotional bis fanatisch sein, sondern überlegt und fachlich fundiert.

Sicherlich werden Tierschutzeinrichtungen sehr viel Aufklärungsarbeit leisten müssen, wenn sie einige sinnvolle Maßnahme umsetzen, die aber nicht sofort verstanden werden, weil das Fachwissen fehlt.

Ich wünsche mir, dass es zukünftig mehr Tierheime gibt, die das Angebot der DogWord Stiftung nutzen und aktuelles Fachwissen praktischen umsetzen.

Die Gründe darauf zu verzichten sind vielfältig. Personalmangel, fehlende Gelder, keine Zeit für die Umsetzung sind nur einige berechtigte Argumente.

Trotzdem sollte weiter nach Möglichkeiten gesucht werden!

Langfristig ist vorstellbar, dass auch Geldgeber auf solche Bemühungen aufmerksam werden und ein Tierheim nicht ausschließlich nach den Tierschutzfassaden "satt und sauber" beurteilt wird, sondern nach tatsächlichem Tierschutz im Sinne der Tiere.

Kontakt DogWorld Stiftung


Spenden an die DogWorld Stiftung


Angebote für Tierheime


Ina und Thomas Baumann

Mittwoch, 28. August 2013

Seminarankündigung Trick-Seminar und Schnüffelspiele (Hundezentrum MG)

Das Hundezentrum MG kündigt folgende Seminare an:

Trick Seminar 08. September 2013 11-14 Uhr
Schnüffelspiele 13. Oktober 2013 11-15 Uhr


Für Inhalte ist alleine das Hundezentrum MG verantwortlich.
Bitte richten Sie Fragen und Anmeldungen direkt an das Hundezentrum MG:

Hundezentrum MG
Telefon: 02166 - 1309676
Mobil: 0162 - 6919684

Alle Angaben sind ohne Gewähr!





Freitag, 5. Juli 2013

Sommerfest 2013 im Tierheim Mönchengladbach

Am 14.07.2013 ab 11:00 Uhr feiert das Tierheim Mönchengladbach ein Sommerfest.

Angekündigt sind kleine Kurse, in denen Kinder ein wenig über Haustiere lernen können. Beim Kurs "Hund" wird ein Schwerpunkt auf den sicheren Umgang mit Hunden gelegt.

Fotos aus dem Tierheim werden ausgestellt und in Form einer Postkarte zum Kauf angeboten.

Die Hundelobby Mönchengladbach diskutiert mit den Gästen über das Thema "Hund in Mönchengladbach".

Die Hundeschule Hundezentrum-MG (Daniela Schramm) stellt sich und ihre Dienstleistung vor und beantwortet Fragen zum Thema Hundeerziehung.

Mit dem Sommerfest wird auch das neue Katzenhaus offiziell vorgestellt. Die unkontrollierte Vermehrung von Katzen ist ein zunehmendes Problem für die Städte und wird dadurch auch zum Problem für die Tierschutzvereine. Mit dem Neubau eines Katzenhauses reagiert das Tierheim Mönchengladbach auf die Katzenschwemme in Mönchengladbach. Langfristig kann das Problem aber nur durch rechtzeitige Kastration der Katzen gelöst werden.

Spenden für das Tierheim Mönchengladbach werden an diesem Tag gerne persönlich entgegen genommen.

Alle Gewinne aus dem Verkauf von Speisen, Getränken und Waren werden für das Tierheim Mönchengladbach erzielt.

Besonders Menschen, die auf der Suche nach einem Haustier sind, sollten an diesem Tag einige Stunden im Tierheim verbringen und sich mit dem Personal in Ruhe unterhalten.

Montag, 8. April 2013

Ein Kangal zwischen Herde, Tierheim und Familie

Mit Maulkorb wurde die Hündin angebunden in den Weinbergen gefunden. Sie wurde ins örtliche Tierheim gebracht, das nun die Aufgabe hatten, für den Hund einen neuen Besitzer zu finden.

Die Tierheimmitarbeitern wussten, dass der Kangal kein einfacher Hund ist. Der Maulkorb, den er trug lies schlimmes vermuten.

Kangals sind Herdenschutzhunde, die gezüchtet wurden, um Herden vor Raubtieren zu schützen. Sie sind häufig sehr wachsam, territorial und entscheiden selbstständig. Diese gewünschten Charaktereigenschaften können, außerhalb der Herde, zu Problemen führen.

Als Maria sich in die Kangaldame aus dem Tierheim verliebte, wusste sie von diesen Dingen nichts. Die Tierheimleitung zögerte erst, gab aber dann die Hündin doch an Maria. Nun war Maria plötzlich Kangalhalterin.

Ihr Hundewissen sollte sie nun in der "Schule des Lebens" vermittelt bekommen.

Bei den ersten Spaziergängen im Tierheim zeigte sich Tara, wie wir die Hündin in diesem Text nennen, etwas ängstlich und zurückhaltend. Beim erneuten Besuch bellte sie Maria schon drohend entgegen.

Ein Test sollte zeigen, wie sich Tara mit der Katze im Haus verstehen wird. Sie bestand nicht nur den Test, sondern überzeugte sogar durch einen liebevollen und zärtlichen Umgang mit der Katze.

Tara durfte bleiben!

Sie war im Haus eine wundervolle Hündin, die sich aber in eine Bestie verwandelte, sobald das Haus verlassen wurde. Es wurde von Tag zu Tag schwieriger. Sie rastet an der Leine völlig aus, wenn sie andere Hunde begegnet. Ein friedlichen Umgang mit anderen Hunden zeigt sie aber, wenn die Leine ab ist.

Nun könnte die Lösung sein, den Hund einfach ohne Leine laufen zu lassen. Was übrigens für viele Hunde eine gute Lösung wäre, wenn es nicht die Hundegesetze der Länder und den darin verankerten Leinenwahn gäbe.

Maria hat aber noch ein anderes Problem mit Tara, das viel schwerwiegender ist. Die Hündin fällt jeden Menschen an, der ihr entgegen kommt.

In der Familie lebt also nun ein Traumhund, der aber auch Menschen gefährdet.

Maria war fest entschlossen, den Hund nicht zurück ins Tierheim zu bringen, sondern ihn zu trainieren und zu therapieren.

Es folgte eine Reise durch verschiedene Hundeschulen der Region.

Eine Schule arbeitete an Sitz, Platz - Platz, Sitz im Wechsel und empfahl den Hund zu schütteln, weil dieser sich den Anordnungen widersetzt.

Das Thema Dominanz wurde von vielen Hundeschulen aufgenommen und als empfohlenes Mittel gegen diese Dominanz, sollte der Hund beispielsweise umgeschmissen werden.
Grundsätzlich wurde auch das Halti empfohlen, allerdings war keine Schule in der Lage, den richtigen Umgang mit dem Halti zu zeigen. Tara hat sich immer wieder blitzschnell aus dem Halti rausgewunden.

Neben den Hundeschulen die alles mögliche versucht haben, gab es auch noch einige, die sofort oder nach kurzer Zeit gesagt haben, dass das alles keinen Zweck habe.

Nicht sehr hilfreich für Maria und Tara!

Maria gab nicht auf, sondern machte das, was viele Hundehalter machen, die von Hundeschulen nicht oder falsch beraten werden. Sie informierte sich selbst! Bücher über Hunde, Hundeerziehung und speziell über Herdenschutzhunde wurden gekauft. Maria telefonierte sehr viel und fand dann schließlich doch noch eine kompetente Trainerin, die sie unterstützen konnte.

Vor dem Training wurde Tara medizinisch untersucht, um physische Ursachen auszuschließen.

Durch Fachliteratur und fachkundiger Anleitung lernte Maria das Verhalten von Tara zu verstehen. Sie erkannte, wie unsicher die Hündin eigentlich ist. Sie erschreckt bei vielen Dingen und zeigt sich nicht dominant. Die Ratschläge der zahlreichen Hundeschulen waren nicht nur falsch, sondern auch schädlich!

Hundebegegnungen werden nun von Maria unter Ablenkung trainiert. Meist klappt das auch ganz gut. Mit Blockieren des unerwünschten Verhaltens, durch Begrenzen, Leinenruck oder vergleichbarem hatte Maria keinen Erfolg. Das verschlimmerte das Verhalten und steigerte den Widerstand des Hundes.

Tara wird von Maria nur noch an der Schleppleine geführt. Anfangs ging Maria nur noch mit ihrem Freund zusammen mit Tara. Während einer die Aufgabe hatte, Tara zu halten, lief der andere vor und begrüßte die Leute freundlich mit Handschlag, damit Tara lernt, daß der Fremde keine Gefahr ist. Ein gutes Konzept, denn Hunde können tatsächlich durch Beobachtung lernen und Tara lernte schnell.

Zusätzlich wurde auch sehr viel mit Lob gearbeitet, wenn der Hund erwüschtes Verhalten zeigt.

Gefährliche Situationen gab es aber immer wieder.

Als Tara noch ohne Schleppleine lief, hat sie Menschen in Ihrem Revier bedroht. Auch wurden schon mal nach Leuten geschnappt, die sie unvermittelt angefasst haben.

Wie viele Herdenschutzhunde ist auch Tara sehr territorial. An fremden Orten ist sie harmlos. Maria ist sogar mit ihr schon über eine Hundeausstellung gegangen. Sobald sie aber fünf Minuten an einem Platz ist, kann es sein, daß dieser Platz dann von ihr verteidigt wird.

Der neue Wohnort von Tara ist ein eingezäuntes Haus, wo der Hund nur am Tor Aussicht nach draußen hat. Ansonsten ist das gesamte Grundstück nicht einsehbar. Ideal für einen territorialen Hund.

Maria hat durch ihren intensiven Einsatz dem Hund ein lebenswertes Leben ermöglicht. Sie wird ausschließlich mit Schleppleine geführt. Hundebegegnungen laufen, bis auf wenige Ausnahmen, sehr entspannt. Fremde dürfen sie nicht anfassen und da achtet Maria auch drauf. Der Umzug in ein neues Haus brachte den idealen Lebensraum für die Hündin.

Allerdings sagt Maria heute, dass sie nicht sicher sei, ob sie sich für Tara entschieden hätte, wenn sie das alles gewusst hätte.

Ich schreibe diese Geschichte, um andere Menschen zu motivieren, sich den Problemen zu stellen, falsche Berater zu ignorieren und einfach selbst die Dinge in die Hand zu nehmen. Hundeexperte für den eigenen Hund kann und soll jeder werden.

Damit Tara und Maria nicht Opfer von übereifrigen Behörden werden, habe ich die Namen von Hund und Halterin geändert. Sie kommen auch nicht aus Mönchengladbach! Diese Info nur, damit hier nicht Menschen verdächtigt werden, die zufällig auch einen Kangal halten.